Kölner Kreissparkassen-Räuber Weiter auf Flucht: Warum kennt keiner diesen Mann? 

Ein Mann mit Glatze geht über einen asphaltierten Platz.

Dieses Fahndungsfoto zeigt den mutmaßlichen Täter nach der Tat ohne Perücke.

Nach dem Pistolen-Überfall auf die Hauptstelle der Kreissparkasse am Neumarkt hat die Polizei Fotos veröffentlicht. Die zeigen auch, was der Täter unter der Perücke trug. 

Köln. Er überfiel eine Bankfiliale mitten in Köln und das auch noch am helllichten Tag: Seitdem ist der unbekannte Räuber auf der Flucht. Doch trotz der Veröffentlichung von Fahndungsfotos fehlt auch am Freitag, 23. Juli, von ihm jede Spur. 

„Es ist bislang kein Hinweis eingegangen“, so eine Polizeisprecherin auf EXPRESS-Nachfrage. Warum kennt niemand diesen Mann? 

Die Bilder aus Überwachungskameras zeigen den Tatverdächtigen  während des Überfalls auf die Hauptstelle der Kreissparkasse am Neumarkt sowie anschließend bei seiner Flucht Richtung Gertrudenstraße.

Mann mit Perücke steht an Bankschalter in Köln.

Hier ist der mutmaßliche Täter mit Perücke zu sehen.

Raubüberfall in Köln: Täter flieht über Apostelnstraße

Am Montag (12. Juli) gegen 15 Uhr hatte der Unbekannte die Bankfiliale überfallen. Maskiert mit einer brauen Perücke und unter Vorhalt einer Pistole hatte er die Bankangestellten bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Dabei wurde er von den Überwachungskameras in der Bank aufgenommen.

Auf seiner späteren Flucht über die Apostelnstraße Richtung Gertrudenstraße hatte ihn dann die polizeiliche Videoüberwachung erfasst. Diesmal ohne Maskerade, sondern mit Glatze. Die Perücke hatte der Kahlköpfige offensichtlich zwischenzeitlich entsorgt. 

Polizei Köln warnt: Bankräuber möglicherweise bewaffnet

Die Polizei fragt erneut: Wer kennt den Mann und kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen? Gleichzeitig warnen die Ermittler eindringlich davor, den Tatverdächtigen anzusprechen – er ist möglicherweise bewaffnet!

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. In dringenden Fällen bitte den Notruf 110 wählen. 

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