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„Lauf, wenn du mich sexy findest“Köln feiert Marathon-Läufer und Rekorde

04.10.2026, Köln: Am 28. Generali Köln Marathon nehmen 41.000 Läuferinnen und Läufer teil. Foto: Uwe Weiser

Copyright: Uwe Weiser

Am 28. Generali Köln Marathon nahmen 41.000 Läuferinnen und Läufer teil. 

Aktualisiert:

Der „Generali Köln Marathon“ lockte am Sonntag (4. Oktober 2026)  zahlreiche Menschen auf und an die Strecke.

Den Applaus und die Anfeuerungsrufe haben sie sich alle verdient!

Rund 41.500 Menschen gingen am Sonntag an den Start, um durch Köln zu laufen. Knapp 13.800 von ihnen stellten sich der 42,195 Kilometer langen Marathonstrecke. Am Straßenrand jubelten ihnen zahlreiche Menschen zu – mit teilweise kuriosen Schildern. 

Köln-Marathon: „Lauf, wenn du mich sexy findest“

„Run, if you think I’m sexy“, (deutsch: „Lauf, wenn du mich sexy findest“) stand etwa auf dem Plakat einer jungen Frau aus Würzburg, die am Rudolfplatz die Läufer anfeuerte. Dem ein oder anderen dürfte das im Vorbeilaufen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Ganz besondere Motivation geben auch immer die zahlreichen Schilder von Kindern. „Lauf, Papa“ oder „Du schaffst das, Mama“, ist dort stets zu lesen. 

Eine Zuschauerin zauberte den Läufern beim Generali Köln Marathon mit ihrem Schild ein Lächeln ins Gesicht. Darauf war zu lesen: „Lauf, wenn du mich sexy findest.“

Copyright: Generali Köln Marathon

Eine Zuschauerin zauberte den Läufern beim Generali Köln Marathon mit ihrem Schild ein Lächeln ins Gesicht. Darauf war zu lesen: „Lauf, wenn du mich sexy findest.“

Angefeuert von den zahlreichen Menschen an der Strecke, sorgte einer schon am Vormittag für Furore. Richard Ringer lief den Halbmarathon in 1:01:48 Stunden – neuer Streckenrekord!

Auch Esther Pfeiffer lief mit Streckenrekord ins Ziel – mit 1:07:24 Stunden war sie vier Sekunden schneller, als noch im Vorjahr.

Und auch über die Marathon-Distanz gab es Streckenrekorde! Der Kenianer Bernard Kiprop Koech lief nach 2:06:20 Stunden als schnellster Mann ins Ziel, seine Landsfrau Jackline Chepngeno als schnellste Teilnehmerin nach 2:21:33 Stunden. 

Aber egal, ob Bestzeit oder mit letzter Kraft ins Ziel geschleppt – die Anfeuerung und der Respekt vor der Leistung waren allen Teilnehmenden gewiss.

Nicht ganz rund lief es hingegen zunächst auf technischer Seite. „Unsere Webseite läuft gerade nicht, dadurch funktioniert auch das Tracking nicht, und der Livestream kann nicht über die Webseite, aber über YouTube abgespielt werden“, hieß es am Morgen vom Veranstalter. Das Problem konnte aber schnell gelöst werden. 

Abgesehen von diesem unverhersehbaren Problemchen stellten die Veranstalter erneut ein tolles Event auf die Beine – das zahlreiche Menschen auf und an die Strecke lockte.

Übrigens laufen bereits die Planungen für den Köln-Marathon im kommenden Jahr. Dieser soll am 3. Oktober 2027 stattfinden. Hoffentlich mit ebenso gutem Wetter und zahlreicher Unterstützung vom Streckenrand. (sku)