Corona-Demo in Köln Mann (43) mit KZ-Schild – Höhe der Strafe steht jetzt fest

Corona Demo Köln Sträfling

Der Mann erschien in einem Häftlings-Kostüm und einem Pappschild mit der Aufschrift „Maske macht frei“ in Köln.

Köln – Wegen Volksverhetzung bei einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen hatte die Kölner Staatsanwaltschaft einen 43-Jährigen angeklagt.

Der Mann hatte am 23. Mai auf einer Demo in Köln ein Häftlingskostüm und ein Schild mit der Aufschrift „Maske macht frei“ getragen, wie Pressefotos zeigen.

Nun steht fest: Der 43-Jährige muss eine Strafe von 200 Euro bezahlen.

KZ-Schild auf Corona-Demo: 43-Jähriger muss 200 Euro Strafe zahlen

Die Staatsanwaltschaft hatte gegen ihn einen Strafbefehl wegen des Verdachts der Volksverhetzung im Sinne der Verharmlosung des Holocaust beantragt. Da der Mann im September dem Strafbefehl widersprochen hatte, sollte der Fall nun vor dem Kölner Amtsgericht verhandelt werden.

Doch dazu kam es nicht. Der Corona-Leugner zog seinen Einspruch gegen die ursprüngliche Strafe in Höhe von 1000 Euro zurück. Die wurde aufgrund seines geringen Einkommens zwischenzeitlich auf 200 Euro reduziert, berichtet die „Bild“.

Den zynischen Schriftzug „Arbeit macht frei“ hatten die Nationalsozialisten an den Toren mehrerer Konzentrationslager angebracht. (mt, dpa)

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