Nach 733 Jahren Sorgt ein Bier endgültig für Frieden zwischen Köln und Düsseldorf?

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Köln und Düsseldorf sind nun in einem Bier vereint. Das Radler der Marke „Költ“ bringt Kölsch und Altbier zusammen.

Monheim/Köln – Das Leben auf der „Kölschgrenze“ ist hart. Am ausgeprägtesten ist es in Monheim, wo man genau zwischen den Kölner und Düsseldorfer Stühlen sitzt – wären da nicht die Friedensstifter von „Költ“. Die Brauer bieten nun pünktlich zum Jahrestag der Schlacht von Worringen ein weiteres Friedensbier an, das die rheinischen Seelen vereinigen soll.

  • Köln: „Költ“-Bier soll zwischen Köln und Düsseldorf für Frieden sorgen
  • Das Friedenbier erinnert an die Schlacht von Worringen im Jahr 1288
  • „Költ“-Chef Hans Berlin: „Wir haben ein Denkmal gebraut“

Genau 16,9 Kilometer Luftlinie liegt Monheim vom Düsseldorfer Schlossturm entfernt. 17,6 Kilometer sind es bis zum Kölner Dom. Und nur 3,4 Kilometer sind es bis zum Schlachtfeld in Worringen. Genau dort fand am 5. Juni 1288 der blutige Kampf statt, der einen tiefen Graben zwischen Köln und Düsseldorf ziehen sollte, der bis heute nicht wieder zugeschüttet werden konnte. Mittendrin: Monheim am Rhein.

Köln: „Költ“-Bier im kleinsten Brauhaus der Welt gebraut 

Hier hält die Hälfte der Einwohner zu Fortuna Düsseldorf, die andere zum 1. FC Köln. Die einen drücken der DEG die Daumen, die anderen dem KEC. Das spiegelt sich auch in den Kneipen wieder: Ein Monheimer Wirt hat besser zwei Zapfhähne hinter der Theke: Einen für Kölsch und einen für Alt.

Natürlich gibt es auf der „Kölschgrenze“ so auch reichlich Reibereien. Um dem entgegenzuwirken, haben ein paar findige Monheimer bereits vor einigen Jahren ein besonderes Bier gebraut: „Költ“ nannten sie die obergärige Mischung aus Kölsch und Alt. Ein rheinisches Hybrid, dass der Völkerverständigung dienen soll.

Zum 733. Jahrestag der Schlacht von Worringen bringen die Monheimer nun den ultimative Friedenstrunk. „Wir haben ein Denkmal gebraut“, sagt „Költ“-Chef Hans Berlin. „Nach dem Motto: „Költ öffnen, Frieden schließen«“. Das „Költ“ heißt nicht nur „1288“, es ist auch sonst ganz auf das historische Ereignis abgestimmt: Das Bier hat einen Stammwürzegehalt von 12,88 Prozent und passend zum Datum einen Alkoholgehalt von 5,6 Prozent. Friede sei mit uns, Prost!

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