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Öl-Mangel Kölner Kult-Laden streicht Pommes von der Speisekarte

Innenraum des Gaffel am Dom.

Der Innenraum des Gaffel am Dom am 11. März 2020, in dem es ab dem 1. April keine Pommes mehr zu essen gibt.

Der Ukraine-Krieg macht sich in der Kölner Gastronomie-Szene bemerkbar. Es mangelt an Speise-Öl. Das Gaffel am Dom streicht deshalb die Pommes von der Karte.

Bestellt man sich im Brauhaus ein Schnitzel, gehört dazu in den meisten Fällen eine Portion Pommes. Doch der Ukraine-Krieg verändert auch die Speisekarten der Gastronomie-Betriebe. Das Gaffel am Dom musste nun eine radikale Entscheidung treffen.

„Ab dem 1. April nehmen wir die Pommes von der Karte“, bestätigte die Kölsch-Brauerei am Dienstag (29. März 2022) gegenüber EXPRESS.de. Was klingt wie ein Aprilscherz, ist die bittere Wahrheit.

Köln: Keine Pommes mehr im Gaffel am Dom

Der Grund: Wegen des Ukraine-Kriegs herrscht Speise-Öl-Mangel. Rund 100 Liter davon bräuchte das Brauhaus wöchentlich, um alle Gerichte regulär anzubieten. Zuletzt standen jedoch nur noch 20 Liter zur Verfügung. Die Mengen seien streng rationiert.

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Reibekuchen und Schnitzel soll es zwar weiterhin geben. Doch die Fritten sprängen den Rahmen. Sie würden in der nächsten Zeit durch Bratkartoffeln ersetzt. Selbst am Öl im Salatdressing solle in Zukunft wohl gespart werden. So gebe es künftig verstärkt Joghurt- statt Essig-Öl-Dressing.

Sonnenblumenöl könnte in Deutschland wegen des Ukraine-Krieges schon in einigen Wochen Mangelware werden. Davon geht der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (Ovid) aus.

„Die Vorräte reichen voraussichtlich noch für wenige Wochen“, sagte der Ovid-Geschäftsführer Gerhard Brankatschk am Montag (28. März 2022) der Deutschen Presse-Agentur. Nachschub aus der Ukraine, dem wichtigsten Lieferland für Sonnenblumenöl, gebe es derzeit nicht.

Laut Ovid sind die Ukraine mit 51 und Russland mit 27 Prozent die weltweit wichtigsten Exportländer für Sonnenblumenöl. Deutschland deckt seinen Bedarf an Sonnenblumenöl zu 94 Prozent über Importe, nur 6 Prozent des verbrauchten Öls stammen aus heimischer Produktion. (ra/dpa)

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