Glühweinwanderung Köln Restaurant „Bagatelle“ zieht Konsequenzen – Gäste reagieren

Bagatelle_Südstadt

Das Restaurant „Bagatelle“ in der Kölner Südstadt wird auf der Alteburger Straße keinen Glühwein mehr ausgeben. Das teilten die Gastronomen am Samstag, 28. November bei Facebook mit.

Köln – Eine tolle Idee zum Start ins erste Adventwochenende, doch dann lief es leider aus dem Ruder: Der Glühweinwanderweg in der Kölner Südstadt wurde am Freitagabend (27. November) unfreiwillig zum Happening. Mit Konsequenzen. Wie das Restaurant „Bagatelle“ am Samstag, 28. November, bei Facebook postete, werden sie sich zurückziehen.

Köln: „Bagatelle“ ärgert sich über Nicht-Einhaltung von Corona-Regeln

„Wir können die Sicherheit auf einem Teilstück der Alteburger Straße nicht länger gewährleisten. Zu viele Menschen drängten sich da am gestrigen Freitag, es entstand viel Müll und einige von euch möchten die 5-Personen-Regel nicht kapieren oder sind damit einfach intellektuell überfordert“, heißt es dort.

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Und weiter: „Nicht falsch verstehen, wir stehen zu 100% hinter dem Format der Glühweinwanderung und haben auch gestern in Teilen der Südstadt und in Ehrenfeld erlebt, wie es super funktionieren kann. Wir wissen, dass die Idee jetzt auch in vielen anderen Veedeln umgesetzt werden wird, das wird die Situation entzerren und für alle entspannter machen.“

„Bagatelle“ in Köln schenkt keinen Glühwein mehr auf Altenburger Straße aus

Weil es so voll wurde und die Corona-Regeln nicht eingehalten wurden, wird die „Bagatelle“ nun auf der Alteburger Straße keinen Glühwein mehr ausschenken.

Bei der sogenannten Glühweinwanderung sollen Kölner heiße Getränke bei Gaststätten und Ständen kaufen können und dann corona-konform spazieren gehen.

„Uns ging es bei der Idee des Glühweinwanderweges um einen Spaziergang mit der besten Freundin, ein gutes Gespräch mit Bruder, Tante oder Nachbarin. Und um Hilfe für die sehr gebeutelte Gastronomie. Nicht um ein Happening auf offener Straße“, heißt es in dem „Bagatelle“-Beitrag weiter. Wie viele Personen genau vor Ort waren, ist unklar.

Kölner Südstadt: „Bagatelle“ zieht Reißleine – Gaste zeigen Verständnis

Bei Facebook finden sich inzwischen Dutzende Kommentare. Und die Reaktionen sind überwiegend eindeutig: „Tolle Idee. Schade dass sich die Leute nicht an die Regeln gehalten haben“, so der einhellige Tenor.

Das Gros der User findet die Entscheidung des Restaurants „Bagatelle“ richtig.

So heißt es unter anderem:

  • „Eine gute und konsequente Entscheidung.“
  • „Das Einstellen des Glühweinverkaufs ist eine sehr verantwortungsvolle und richtige Entscheidung, Chapeau und Danke!“
  • „Respekt für eure absolut richtige Entscheidung. Das waren einfach zu viele Leute auf einem Fleck und der ein oder andere hat gedacht, er könne jetzt den Weihnachtsmarkt in der Alteburger Straße machen.“
  • „Total schade. Die einzig richtige Entscheidung. Da seid Ihr Teil einer großartigen Idee....und dann wird sie wieder durch die Ignoranz mancher Leute kaputt gemacht.“

Viele User ärgert das Fehlverhalten einiger Besucher, sehen sich aber auch selbst in der Verantwortung: „Schade. Jetzt nehmen wir uns quasi selbst die kleinen wunderbaren Lichtblicke, die die tollen Gastronome für uns geschaffen haben!“

Eine weitere Userin schreibt: „Sehr schade, dass die Menschen nicht mitdenken. Um zumindest das Müllproblem einerseits einzudämmen, könnte doch jeder seinen eigenen wiederverwendbaren To Go Becher oder Thermoskanne mitbringen?“ (red/susa)

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