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Insolvenz Nächste Kölner Gastro-Größe stirbt den Corona-Tod

Zapfhähne Symbolbild

Die Zapfhähne, wie hier auf unserem Symbolfoto, stehen still aufgrund der Corona-Krise – mit schwerwiegenden Folgen für ein Kölner Unternehmen. 

Köln – Corona und die Folgen: Der Pleitegeier kreist über zahlreichen Unternehmen aus diversen Branchen.

Ein Traditionshaus der Kölner Gastronomie wie das Kultlokal El Gaucho hofft in der Not noch auf die bewilligten und beantragten, aber noch immer nicht ausgezahlten staatlichen Hilfsgelder, andere haben die Waffen dagegen schon strecken müssen.

Kölner Getränkelieferant „Kölsch und mehr" dicht

So erreichte EXPRESS die bittere Nachricht, dass mit dem bekannten Getränkelieferanten „Kölsch und mehr“ eine weitere Institution der Kölner Gastro der Pleitewelle zum Opfer fällt.

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„Dieses Jahr war ein Jahr, in dem die Pandemie uns sehr viel abverlangt hat und letztendlich mussten wir eine schwer wiegende Entscheidung treffen, die uns nicht gefallen ist. Wir haben gekämpft, jedoch hat Corona uns doch noch besiegt und wir müssen unseren Betrieb schließen“, schreibt Inhaber Thomas Kremerius im Netz.

Er bedankt sich abschließend bei seinen Kunden für die langjährige Treue: „Doch ohne Ihre langjährige Treue hätten wir es nie soweit geschafft und dafür möchten wir uns an dieser Stelle trotz allem Schmerz über die Geschäftsaufgabe ganz herzlich bei Ihnen bedanken.“

insolvenz

Mit dieser ernüchternden Grafik teilen die Betreiber den Kunden im Natz die Nachricht vom Corona-Aus mit.

Bei dem Veranstaltungsservice konnte man Fassbier und Zapfanlagen liefern lassen, für Partys oder Kühlwagen und Bierzeltgarnituren.

Doch bekanntlich gibt es seit Monaten im Lockdown keine Events mehr. Einnahmen? Keine.

„Kölsch und mehr“: Kölner Getränkelieferant insolvent 

Ein trauriger Ex-Kunde auf Nachfrage: „Wir haben uns da über zig Jahre immer ein paar hundert Liter Kölsch direkt an den Zugrand am Rosenmontagszug liefern lassen. Traurig um eine kölsche Institution mit hohem Bekanntheitsgrad in der Stadt.“

Inhaber Kremerius selbst verweist gegenüber EXPRESS auf die schwierige persönliche Lage und sagt nur dazu: „Kölsch und mehr musste ich Pandemie-bedingt schließen und warte jetzt auf Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens.“

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