Voller Urin und Kot Kölner findet Tasche im Wald und ist entsetzt

Der Kater sitzt in einer Tasche.

Der Kater harrte in der Tasche aus, bis ihn am Mittwoch (13. Oktober 2021) ein junger Kölner fand und ihn ins Tierheim Köln-Dellbrück brachte. 

Wer tut so etwas nur? Ein Kater wurde in einer engen Tasche im Wald ausgesetzt.

Köln. Mit ängstlichen Augen guckt der Kater durch das Netzfenster der Tasche. Sie dient eigentlich dazu, ein Tier zum Tierarzt zu bringen oder auf eine kurze Reise mitzunehmen – doch für den Kater wurde die Tasche zum Gefängnis ...

Er wurde in dem engen Behältnis im Wald in Köln-Flittard ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Der Stubentiger harrte darin vermutlich mehrere Tage aus, bis ihn am Mittwoch (13. Oktober 2021) ein junger Mann fand. 

Junger Mann findet Tasche im Wald in Köln-Flittard und ist entsetzt

Der Finder bedankt sich auf Facebook beim Tierheim Köln-Dellbrück, das die Katze aufgenommen hat. „Es war echt schlimm anzusehen, wie sie dort lag ...“ berichtet er. Die verschlossene Tasche mit dem lebendigen Inhalt war offenbar vom Herzlos-Herrchen oder -Frauchen einfach im Wald im Unterholz abgestellt worden. 

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Die Tierheim-Mitarbeiter gehen davon aus, dass der Kater darin eine längere Zeit ausharren musste. „Das Behältnis war voller Urin und Kot“, erklärte Sprecherin Sylvia Hemmerling. 

Ausgesetzter Kater in Köln-Flittard heißt jetzt Joachim

Im Kölner Tierheim wurde der bereits kastrierte Kater geimpft und ein Bluttest durchgeführt. Auch bekam er einen Namen, er heißt jetzt Joachim. Wenn er gesund ist, kommt er ins Katzenhaus. Dort wird beobachtet, wie er sich verhält. Unter anderem wird geguckt, ob er Freigänger ist oder nicht und wie er Menschen so findet.

Der Kater hat sich im Tierheim Köln-Dellbrück flach hingelegt und guckt in die Kamera.

Der Kater erholt sich jetzt im Tierheim Köln-Dellbrück. Er wurde am Mittwoch (13. Oktober 2021) in einer Tasche im Wald in Köln-Flittard gefunden. 

„Bei Fundkatzen kann man nur mutmaßen“, so Sylvia Hemmerling. Noch sei „Joachim“ ziemlich unentspannt. Kein Wunder, wer weiß, was die Fellnase alles durchmachen musste. Sylvia Hemmerling: „Was bleibt uns zu sagen, außer: Wir werden dafür sorgen, dass du so etwas nie, nie mehr erleben musst!“ (iri)

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