Die IG Keupstraße hat auch in diesem Jahr zum großen Fastenbrechen eingeladen. Auch Kölns OB Torsten Burmester war zu Gast – und berichtet von einer besonderen Lahmacun-Premiere (oben im Video).
Open-Air in MülheimWas für ein Abend! Burmester mit Lahmacun-Premiere
Aktualisiert
Was für eine tolle Atmosphäre! Für Mittwoch (18. März) hat die Interessengemeinschaft (IG) Keupstraße in Köln-Mülheim erneut zum Fastenbrechen unter freiem Himmel eingeladen. Und alle waren eingeladen, völlig unabhängig von der eigenen Religion. Es durfte jeder und jede kommen, der oder die gemeinsam mit den Geschäftsinhabern essen und ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen wollte.
Nicht nur Hüseyin Kantem Al, Generalkonsul der Republik Türkiye in Köln, war zu Gast und lobte die Veranstaltung als „lebendigen Ausdruck der Vielfalt dieser Stadt“. Auch OB Torsten Burmester war vor Ort. Er habe sich gefreut, wieder bei seinen Freundinnen und Freunden zu sein, sagte er und berichtete von seiner Premiere: Er durfte Lahmacun selbst machen!
Iftar in Köln: Alle sind eingeladen
Das Fastenbrechen, Iftar, beginnt nach Sonnenuntergang. Nach einem kurzen Gebet (Dua) wird traditionell zunächst eine Dattel mit Wasser gereicht. Die Gäste nehmen an einer rund 300 Meter langen Tafel Platz, die sich zwischen türkischen Restaurants, Backstuben und Modegeschäften erstreckt. In den vergangenen Jahren kamen zu dem gemeinsamen Essen mehrere Tausend Menschen zusammen.
Die Geschäftsleute der Keupstraße übernehmen die Kosten für das Iftar. Trotz des religiösen Hintergrundes ist jeder willkommen, völlig unabhängig von der eigenen Religion.
Die Keupstraße gilt als Zentrum der türkischen Gemeinde in Mülheim. Seit einem Nagelbombenanschlag der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) am 9. Juni 2004 setzt sich die IG Keupstraße gegen Rassismus ein. (red/mg)

