Corona in NRW Bittere Entwicklung: Zahl der Covid-Patienten in Kliniken steigt immer höher

Demo Auch in diesen Kölner Veedeln: Aktivisten prangern Mietwahnsinn an

Demonstranten schwenken Fahnen und halten ein Banner

Gegen steigende Mieten demonstrierten diese Teilnehmer am Samstag, 9. Oktober, in Kalk.

Bezahlbarer Wohnraum, er wird händeringend gesucht. Und die Mieten steigen. Dagegen gingen jetzt in Kalk Kölnerinnen und Kölner auf die Straße.

Köln. Es war nur eine kleine Gruppe, die sich am Samstag, 9. Oktober, in Köln-Kalk getroffen hatte. Doch ihr Anliegen ist ein Großes, das Tausende Kölnerinnen und Kölner bewegt: die stetig steigenden Mieten im Stadtgebiet.

Das Solidaritätsnetzwerk Köln hatte unter dem Motto „Nein zur Verdrängung in Kalk, Mülheim und ganz Köln!“ aufgerufen. „In den letzten Jahren wird auch rechtsrheinisch massiv gebaut. Doch die neuen Wohnungen von Wohnungskonzernen wie Vonovia sind alles andere als bezahlbar. Oft liegt der Quadratmeterpreis bei 12 Euro und mehr – das treibt auch die anderen Mieten in die Höhe“, hieß es im Aufruf.

Steigende Mieten: Demo in Köln-Kalk für bezahlbaren Wohnraum

Immer mehr Menschen sehen sich gezwungen, noch mehr von ihrem Einkommen für die Miete aufzuwenden oder ihr angestammtes Veedel zu verlassen. Die Angst vor Zwangsräumungen nehme zu, so die Demonstranten. Tim Losowski vom Solidaritätsnetzwerk Köln erklärte: „Gegen diese  Entwicklung hilft nur eins: sich als Mieter und Mieterinnen organisieren, rechtlichen Beistand suchen, Öffentlichkeit schaffen, laut werden!“

Nach Angaben der Demo-Organisatoren sei der Quadratmeterpreis bei den Mieten im Stadtteil Kalk in den vergangenen drei Jahren um knapp 15 Prozent gestiegen ist, in Mülheim um mehr als zehn Prozent. (jan)

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