Köln – Wer den Kölner Hauptbahnhof in der A-Passage in Richtung Breslauer Platz verlässt, starrt jetzt unweigerlich auf hässliche weiße Container. Die provisorischen Aufbauten für die Kölner Bundespolizei stehen kurz vor dem Abschluss, voraussichtlich Ende Januar soll hier der Betrieb starten. Bisher standen vereinzelt Container auf dem Bahnhofsvorplatz.
Köln: Architekt von neuem Breslauer Platz war geschockt
Schön ist definitiv anders. „Das ist unfassbar, ganz entsetzlich, wir sind richtig geschockt“, hatte Kai Büder vom Architektenbüro „Büder und Menzel“ gesagt, das die Umgestaltung des neuen Breslauer Platz geplant hat – nach Bekanntwerden der Pläne im September 2018.
Ein Hauptanliegen sei es laut Architekt immer gewesen, die Fläche freizuräumen von Mobiliar, Autos, Straßen und Wegen mit dem Ziel, sie für Fußgänger zugänglich zu machen. Das Gegenteil ist nun der Fall.

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Diesen Blick haben die Menschen beim Verlassen des Bahnhofs.
Köln: Wie lange hält das Kölner Provisorium?
Die Bundespolizei spricht von einem Provisorium, die halten in Köln aber immer besonders lange, siehe der benachbarte Musical Dome (hier mehr lesen) … Eigentlich sollte die Behörde bereits Mitte 2020 in die jetzigen Räume der Buchhandlung Ludwig einziehen, mittlerweile ist von 2022 die Rede.
28 Container werden insgesamt vor dem Eingang zur A-Passage entlang der Johannisstraße aufeinander gestapelt – auf 250 Quadratmetern. 21 Meter lang, zwölf Meter breit, sechs Meter hoch, und daneben ein Hundezwinger für die Diensthunde der Kölner Bundespolizei.

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Die Bundespolizei will Anfang des Jahres in die Container einziehen.
Köln: Container blockieren Überwachungskamera
Neue Kritik gab es zuletzt, da von der Landespolizei nun Teile der Bahnhofs-Eingänge nicht mehr videoüberwacht werden können, erst im Oktober wurden dort Kameras angebracht.
„Es betrifft einen kleinen Teil im Bereich der dortigen Currywurst-Bude“, sagte ein Polizeisprecher der Landespolizei der „Kölnischen Rundschau.“

