NRW-Wahl 2022 Kurz vor dem Showdown: Kölns CDU-Chef äußert sich zu seiner Zukunft

Kölns CDU-Chef Bernd Petelkau

CDU-Chef Bernd Petelkau möchte wieder in den Landtag einziehen. Er hat sich nicht über die Liste abgesichert.

EXPRESS.de sprach mit Kölns CDU-Chef Bernd Petelkau über seine Zukunft und die anstehenden Landtagswahlen.

Steht er am Scheideweg oder geht er gestärkt aus den kommenden Landtagswahlen hervor? Vor allen Dingen im Kölner Westen (Wahlkreis 14/Köln II) kommt es bei den kommenden Landtagswahlen am Sonntag (15. Mai) zu einem Showdown: Kölns CDU-Chef Bernd Petelkau kandidiert dort abermals für den Landtag. Unter anderem gegen Kölns Grünen-Boss Frank Jablonski und Lisa Steinmann von der SPD.

Aber: Der 57-jährige hat sich nicht über einen Platz auf der Landesliste abgesichert. Bedeutet: Hop oder top! Der Schritt, eben nicht gesichert in den Landtag einzuziehen, nährte Spekulationen, ob sich der Parteichef nach einer eventuell verlorenen Wahl neue Aufgaben in der Wirtschaft sucht. EXPRESS.de hat kurz vor der Wahl mit ihm gesprochen.

Herr Petelkau, nach Schleswig-Holstein: Glauben Sie, dass auch NRW eher eine Wahl über die Ukraine-Politik werden könnte statt eines Votums über landespezifische Themen?

Bernd Petelkau: Die Verärgerung über die Führungsschwäche in Berlin ist groß und deutlich spürbar. Das werden die Wählerinnen und Wähler sicherlich in ihre Entscheidung mit einbeziehen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst ist in Köln das erste Mal dem Großteil der Bürger wohl durch die Entscheidung zur freiwilligen Absage des Sitzungskarnevals aufgefallen. Wie viel Köln steckt in ihm?

Sehr viel Köln. Einerseits lebt ein Teil seiner Familie seit Jahren in der Stadt und andererseits war er als Jugendlicher Karnevalsprinz in seinem Heimatort. Beste Voraussetzungen, um Köln zu verstehen.

Wo kann, wo muss der Landtag aus Ihrer Sicht für die Kölner Region anpacken in der kommenden Legislatur?

Wir wollen bezahlbare Energie für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft. Familien sollen durch mehr Kita-Plätze und volle Beitragsfreiheit für die Ü3-Betreuung unterstützt werden.

Unser erklärtes Ziel ist ein wohnortnaher Schulplatz für jedes Kind durch 1000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer sowie eine Ausweitung des Schulbaus. Zudem wollen wir durch 300 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten noch mehr Sicherheit in den Stadtteilen erreichen.

Die Kölner CDU hatte zuletzt mit dem Rücktritt von Ursula Heinen-Esser zu kämpfen. Was macht Ihnen Mut für kommenden Sonntag?

Wir machen, worauf es ankommt, haben die richtigen Themen, eine sehr engagierte Mannschaft und einen sehr starken Spitzenkandidaten.

Über Ihre persönliche Zukunft wurde an anderer Stelle spekuliert: Wohin zieht es Sie nach der Landtagswahl?

In den Landtag. Dort möchte ich meine erfolgreiche Arbeit für Köln und seine Bürgerinnen und Bürger fortsetzen.

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