Bluttat vor Kölner Kiosk Mordkommission ermittelt: 17-Jähriger ringt um sein Leben

Bluttat in Köln-Blumenberg

Spezialisten der Polizei sicherten am Tatort Spuren, wie hier im Januar 2021 nach einer Messerattacke in Frankfurt. 

Köln  – Bluttat vor einem Kiosk am Bahnhof Blumenberg! Ein Jugendlicher (17) wurde niedergestochen und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagmittag (2. Mai) bekannt. 

  • Bluttat im Kölner Stadtteil Blumenberg
  • Jugendlicher schwebt in Lebensgefahr
  • Kölner Polizei mit Festnahme

Bluttat in Köln-Blumenberg: Zoff zwischen zwei Gruppen eskaliert

Der Vorfall passierte am Samstagabend (1. Mai). Vor dem Kiosk in der Geiersbergstraße kam es gegen 18.30 Uhr zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 3er-Gruppen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei stritten sich die Beteiligten, schlugen und traten aufeinander ein. 

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Plötzlich soll ein 21-Jähriger ein Messer gezückt und den 17-Jährigen damit angegriffen haben. Er fügte dem jüngeren eine so schlimme Stichverletzung zu, dass er mit dem Tod ringt. 

Rettungskräfte brachten den lebensgefährlich Verletzten ins Krankenhaus. 

Polizei Köln stellt Tatverdächtigen noch in Tatortnähe

Die Polizei konnte den mutmaßlichen Messerstecher und seine zwei Begleiter (19, 20) noch in Tatortnähe stellen. „Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen fanden die Kollegen ein Messer und stellten es sicher“, so Polizeisprecher Philipp Hüwe. 

Der Tatverdächtige sowie sein 20-jähriger Begleiter hatten bei der krassen Auseinandersetzung schwere Verletzungen erlitten und kamen beide ebenfalls ins Krankenhaus. 

Laut Zeugenaussagen sollen zwei weitere junge Männer an der Schlägerei beteiligt gewesen und vor Eintreffen der Polizei geflüchtet sein. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. (iri)

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