Auf Navi verlassen, jetzt in Klinik Plötzlich landet Auto-Fahrerin im Tagebau

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Weil sie aufs Navi vertraute: Eine Frau aus Kerpen landete im Tagebau. Das Symbolfoto zeigt den Tagebau Garzweiler.

Köln/Kerpen – Dieser Unfall mit schweren Folgen sollte abermals beweisen: Nicht immer hat das Navigationsgerät die richtige Strecke parat.

Kerpen: Frau verlässt sich aufs Navi

Wie die Polizei mitteilt, wurde am späten Samstagnachmittag (5. Dezember) wurde eine junge Autofahrerin von ihrem Navigationsgerät fehlgeleitet.

Gegen 17.10 Uhr wollte die 20-jährige Kerpenerin mit ihrem Auto von Kerpen-Buir nach Kerpen-Sindorf fahren. Als Beifahrerein hatte sie ihre Schwester (22). Da sich beide aber nicht auskannten, nutzten sie eben das Navi.

Kerpen: Frauen landen mit Auto fast im Tagebau

Mit fatalen Folgen: Es führte die beiden jungen Frauen von der Landstraße L 276 aber auf die alte L 276. Die alte L 276 ist wegen des Tagebaus nur bis zur ehemaligen Auffahrt zur alten Autobahn A 4 befahrbar. Die Straße führt direkt ins Tagebaugebiet.

Die Polizei teilt mit: „Dort ist die Straße mit einem 120 Zentimeter hohen Sandhügel gesperrt. Verschiedene Verkehrszeichen weisen vorher auf das Ende der Strecke hin.“ Doch das interessierte die Frauen wohl auch nicht – schnurstracks ging es weiter in Richtung Grube und Sandhügel.

Kerpen: Frauen nach Unfall in die Klinik gebracht

Hinter dem Sandhügel endet die Straße nach mehreren hundert Metern. Im Anschluss daran befindet sich auch schon das Tagebaugebiet.

Ein „Glück“, dass der Hügel schließlich die beiden Frauen aufgehalten hatte. Die Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen – und donnerte in die sandige Absperrung.

Unmittelbar dahinter kam das Auto zum Stehen. Laut Polizei verletzten sich beide Frauen bei dem Verkehrsunfall leicht und wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Abschlepper barg den stark beschädigten Pkw und transportierte ihn auf Wunsch des Fahrzeughalters ab. (bas)

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