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Nach Sitzungseklat Wesselinger Festkomitee verbannt „falschen“ Prinzen aus dem Zoch

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„Alles nur ein Scherz“: Prinz „Eisenherz“ Alexander Kött (M.) und seine Kumpels Michael  (l.) und Thomas.

Wesseling – Er trägt zweifelsfrei ein Prinzen-Ornat, wenn auch in Schwarz und Weiß. Auf der Brust: das stolze Wesselinger Stadtwappen. Doch Alexander Kött ist mitnichten der Wesselinger Prinz der Session. Und darum ist jetzt ein Streit entbrannt, der sogar mit dem Zoch-Ausschluss durch das Wesselinger Festkomitee bestraft wurde. 

Aus einem Scherz wurde bitterer Ernst 

„Der Karneval ist eine ernste Sache.“ Diese Bilanz zieht der Besitzer der Gaststätte „Bauernstube“ nach einem astreinen Eklat auf einer Sitzung in Wesseling. 

Was war passiert? „Wir haben in der Kneipe aus Scherz gesagt, dass wir als Gruppe mit Prinz in den Karneval ziehen“, berichtet Kött. „Dafür habe ich mir ein Ornat für 3500 Euro gekauft. Extra in anderen Farben als Köln und Wesseling.“ Der Name des Prinzen und der Gruppe sollte „Prinz Eisenherz“ lauten. 

Tumultartige Szenen auf der Sitzung 

So marschierte Kött mit ein paar Kumpels letztes Wochenende auch auf eine Sitzung in Wesseling. Doch da kam es dann zu tumultartigen Szenen: Denn weder das Festkomitee Wesselinger Karneval noch der amtierende Prinz fanden diesen „Gag“ lustig. 

„Ich hatte aber die Zusage, so auflaufen zu dürfen“, versichert Alexander Kött. Dem widerspricht das Festkomitee. Im weiteren Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten, letztlich musste die Security einschreiten, die Streithähne trennen, und „Prinz Eisenherz“ verließ fluchtartig die Sitzung. 

Zochverbot für „Prinz Eisenherz“ 

Einen Tag später flatterte bei Alexander Kött Post ins Haus: „Mir ist schriftlich untersagt worden, am Wesselinger Zug teilzunehmen.“ Seit Jahren geht die Gruppe im Zoch mit – und dieses Jahr sollte „Prinz Eisenherz“ das jecke Schmölzchen anführen. Kött versteht die Welt nicht mehr. „Das war alles ein Spaß. Ich wollte doch niemandem seinen Rang streitig machen.“ 

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Angesäuert: Wesselings FK-Chef Lars Westfeld.

Das sieht das Wesselinger Festkomitee um Präsident Lars Westfeld anders. „Ja, wir haben die Zug-Teilnahme untersagt“, bestätigt er gegenüber EXPRESS. „Wir haben vereinbart, dass wir uns nicht weiter dazu äußern wollen. Die Vorwürfe sind schwerwiegend.“ 

Zoff brodelt weiter 

Hinter den Kulissen brodelt der Zoff aber immer weiter: Laut EXPRESS-Informationen nimmt man in Wesseling auch an der Farbe des Ornats Anstoß, denn „Prinz Eisenherz“ kam doch sehr dunkel daher. Zudem soll bereits ein Anwalt eingeschaltet worden sein, um folgende Frage zu klären: Darf ein nicht ernannter Prinz im Ornat auftauchen? In dieser Farbe? Die Fortsetzung folgt... 

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(exfo)

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