Dat kölsche Hätz Mega-Summe trotz Corona: Rührende Aktionen aus traurigem Grund

Marc Metzger mit Initiator und Sitzungsleiter Robert Greven.

2020: Robert Greven (l.) begrüßte Marc Metzger auf der Benefizsitzung für „Dat kölsche Hätz“.

Die Aktion „Dat kölsche Hätz“ sammelte in diesem Jahr über 350.000 Euro für den Förderverein krebskranker Kinder in Köln. 

Wenn man so will, ist Robert Greven Außenminister. Anders als in der großen Politik bereist er aber „nur“ die Unweiten des Rheinlandes und ist sich im besonderen Sinne für nichts zu schade. Denn Robert Greven kämpft seit mittlerweile 22 Jahren nach einem privaten Schicksalsschlag mit der Aktion „Dat kölsch Hätz“ um Spenden für den Förderverein krebskranker Kinder in Köln.

Mit unfassbarem Erfolg! Zahlreiche Aktionen lässt sich das Team von „Dat kölsche Hätz“ das Jahr über einfallen, um dann auf der großen Benefizsitzung die Spendensumme stolz verkünden zu können. Aber natürlich stoppte Corona diese Veranstaltung jetzt zum zweiten Mal hintereinander. „Das tut schon weh, zumal wir bei der Sitzung auch noch enorm viele Spenden sammeln können“, weiß Robert Greven.

Spendenübergabe 2022: Robert Greven erhält den Spendenscheck

Mega-Summe für krebskranke Kinder in Köln: Über 350.000 Euro kamen 2021 zusammen.

Aber aufgeben? Das gilt für das kölsche Hätz genau so wenig, wie für die zahlreichen Spenden-Aktionen. „Das ist schon emotional, wenn man sieht, wie die Spenden zusammenkommen“, weiß Greven zu berichten.

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Köln: 350.000 Euro für krebskranke Kinder von „Dat kölsche Hätz“

Er erzählt: „Drei Jungs im Alter zwischen acht und zwölf Jahren haben in Köln beispielsweise in der Nachbarschaft Autos gewaschen und den Betrag an die Aktion gespendet.“ Oder die Damen aus Widdersdorf, die Konfitüre selbst hergestellt und dann auf einem Wochenmarkt verkauft haben, fallen Greven auch ein.

„All Diese Dinge brauchen wir dringend. Natürlich haben wir auch Groß-Partner. Aber ohne den Einsatz mit eben diesen kleinen Aktionen würden wir niemals auf die Spendensummen kommen.“ Auch wenn Corona die Bilanz ein wenig verhagelt – auch in diesem Jahr kann sich der Scheck abermals mehr als sehen lassen: 354.539,65 Euro kamen insgesamt für die Kinder in Not zusammen.

„Das Schöne ist, dass der Betrag eins zu eins und ohne Verwaltungskosten an die Kinder geht“, rechnet Greven vor. Und der „Außenminister“ hat ein klares Ziel: „Hoffentlich verkünden wir dann auf der Sitzung 2023 einen neuen Rekord.“

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