Intime Beichte Jochen von den Klüngelköpp: So lief das mit dem Suff-Auftritt im WDR

Jochen Damm von den Klüngelköpp lacht in die Kamera.

Jochen Damm (hier 2021) ist Gründungsmitglied der Klüngelköpp.

Die Klüngelköpp werden 20: Exklusiv gibt es bei EXPRESS.de vorab Auszüge aus dem Buch „20 Jahre in Kölle verliebt“.

Ganz viel Erfolg, aber auch Kurioses: Viel hat sich in den 20 Jahren Bandbestehen bei den Klüngelköpp ereignet. Unter anderem auch ein handfester Zoff in der Band, über den heute alle Beteiligten lachen können. Schauplatz waren die WDR-Arkaden in Köln. Denn 2015 hatte Jochen ein bisschen zu tief ins Glas geschaut. Hier der Auszug:

„2015 wurden die Klüngelköpp durch die Karnevalsgesellschaft Fidele Burggrafen von 1927 e.V. eingeladen, beim Rosenmontagszug mitzufahren. Es war der letzte Wagen vor dem Prinzenwagen.  „Ich bin ne echte Kölsche. Für mich war das absolut das Ding. Geiles Wetter. Alles stimmte einfach“, erzählt Robert strahlend. (…)

Köln: Klüngelköpp mit Buch zum 20. Bandgeburtstag

„Die Band genoss die Fahrt auf dem Burggrafen Wagen. Nur Jochen tanzte ein wenig aus der Reihe. Nicht, dass er sich nicht ebenfalls auf das Erlebnis freute... Es war sogar so, dass allein die Vorfreude eine gewisse Euphorie bei ihm freigesetzt hatte. Am Karnevalssonntag, dem Abend zuvor, fuhr er nach den Auftritten noch in die Hofburg. Dort hatte er seinem Glück bereits ordentlich Ausdruck verliehen und bis morgens um 6.00 Uhr kräftig gefeiert. Dummerweise wurden die Klüngelköpp schon um 8.30 Uhr zu einer Live-Sendung mit Marita Köllner am Severinstor erwartet. „Ich hatte mir den Wecker gestellt und bin auch rechtzeitig aufgewacht. Dann habe ich noch die Kollegen angeschrieben, wie sie den Standort anfahren können und was schon alles gesperrt war“, erzählt Jochen etwas kleinlaut.

Köln: Klüngelköpp im WDR, aber Keyboarder Jochen mit Gitarre

„Ich wollte mich anziehen, bin dann aber doch wieder eingeschlafen, erst um halb zehn aufgewacht und hatte gefühlt 1000 verpasste Anrufe auf meinem Handy.“ Darunter waren auch mehrere von seinen Eltern. Sie hatten die Sendung gesehen und erschreckt festgestellt, dass ihr Sohn nicht dabei war. „Ich bin dann wie ein geprügelter Hund zum Frühstück ins Alte Brauhaus gefahren. Gut war das nicht!“ (…)

„Nach dem Zug mussten wir noch in den WDR-Arkaden spielen“, schildert Mike die weiteren Erlebnisse dieses Tages. „Und weil wir so spät dran waren, sind wir alle schon am Dom ausgestiegen und zum Sendehaus gelaufen.“

Jochen war immer noch betrunken und bekam von all dem nicht viel mit. Beim WDR setzte er sich irgendwo hin und erhielt von Frank Binninger eine Standpauke, die es in sich hatte. Frank teilte ihm zudem unmissverständlich mit, dass ein TV-Auftritt in seinem Zustand undenkbar wäre und er dort sitzen bleiben solle. „Das machte auch wirklich Sinn“, erklärt Jochen die Situation. „Doch dann dachte ich mir: morgens kein Fernsehen und jetzt schon wieder nicht. Das ist auch Mist!“ Von der Band unbemerkt torkelte er den Jungs hinterher und begegnete Bubi Brühl von den Paveiern. Da Jochen kein Instrument dabei hatte, haute er Bubi an.

„Der gab mir auch tatsächlich seine Gitarre. Dann sah ich, dass die Band schon auf der Bühne stand und bin hinterher gejumpt. Während einer Live -Sendung konnten die ja schließlich keine Diskussion mit mir anfangen.“ ENDE

So stand der Keyboarder Jochen mit einer Gitarre auf der Bühne – sternhagelvoll. Der Musiker zu EXPRESS.de: „Die Tage danach war es sehr ruhig im Bus und ich bekam eine Mail von der Band. Das war keine gute Aktion von mir.“

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