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Feuerwehr-Einsatz„An Schlimmes gedacht“: Kölner Sänger in Panik, Sitzung evakuiert

Sekunden vor der Evakuierung: Die Cöllner auf der Bühne der Voss-Arena in Wipperfürth

Sekunden vor der Evakuierung: Die Cöllner am Samstag (28. Januar) auf der Bühne der Voss-Arena in Wipperfürth

Schreckmoment auf einer Sitzung in Wipperfürth: Gerade spielten die Cöllner auf der Bühne, da musste die Halle evakuiert werden.

von Bastian Ebel (bas)

Es waren bange Minuten auf der jecken Kostümsitzung der Narrenzunft Neye in Wipperfürth am vergangenen Samstag (28. Januar): Gegen 19 Uhr standen die Cöllner aus Köln auf der Bühne und sorgten mit „Dat jit et nur bei uns in Kölle“ für Stimmung, da löste der Alarm aus und die Halle mit mehreren Hundert Jecken musste tatsächlich evakuiert werden.

„Ich hatte ein In-Ear in meinem Ohr“, berichtet Sänger Sepp Ferner im Gespräch mit EXPRESS.de. „Plötzlich knallte es richtig und sofort ging der Notstrom an.“ Zunächst dachte er, dass die Anlage eventuell überlastet war und es deshalb einen Kurzschluss oder dergleichen gab.

Karneval: Sitzungs-Evakuierung mitten im Auftritt der Cöllner

Mitnichten, denn das Not-System in der Voss-Arena hatte wirklich angeschlagen und eine automatisierte Stimme forderte das Publikum auf, die Halle umgehend zu räumen. Sepp Ferner: „Ich habe an alles Schlimme in diesen Sekunden gedacht und hatte auch Panik. Man weiß ja nie in diesen Zeiten.“

Die Kölner Band wurde aus Sicherheitsgründen schon gar nicht mehr zur Umkleide gelassen. „Da waren noch alle unsere Sachen drin, es war sehr hektisch natürlich“, berichtet Ferner. Zum Glück war die Freiwillige Feuerwehr Wipperfürth sehr schnell zur Stelle und durchkämmte die gesamte Halle.

Dann wurde man auch fündig: Ein Brand in einem Papierkorb hatte die Rauchmeldeanlage ausgelöst und konnte laut Mitteilung der Feuerwehr schnellstens mittels Feuerlöscher gelöscht werden.

Schnelles Eingreifen: Die Feuerwehr Wipperfürth handelte beherzt.

Sofort zur Stelle: Die Feuerwehr Wipperfürth griff beherzt ein, weshalb die Sitzung nach 90 Minuten fortgesetzt werden konnte.

Allerdings dauerte der Einsatz rund 90 Minuten, weshalb es auf der stimmungsvollen Sause zwangsläufig zu einem wirklich unfreiwilligen Loch im Programm kam. Unterdessen soll laut unbestätigter Meldungen auch die Ursache für den kleinen Brand bekannt sein: Demnach sollen Jugendliche im Toilettentrakt geraucht haben.

Sepp Ferner und seine Cöllner haben ihre Sachen nach dem Einsatz selbstverständlich zurückbekommen. „Alle haben vorbildlich reagiert, das war ganz toll.“ Nur einen Anschluss-Auftritt in Bonn mussten die Cöllner absagen. „Das geringste Problem“, so Sepp Ferner. „Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.“