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Sekundenschlaf Kölner Sänger überlebt Horror-Crash wie durch ein Wunder

Foto des Unfalls auf der A61 bei Koblenz.

Das Unfallfahrzeug auf der A61 vor dem Kreuz Koblenz.

Bei "Immer wieder kölsche Lieder" am Samstag (13. November) in der Lanxess-Arena stand Urgestein Gotti Kahlenberg als Background-Sänger auf der Bühne. 

Köln. Am Samstagabend (13. November) stand er in der Lanxess-Arena auf der Bühne und sang als Background-Sänger bei „Fussich Julche“ Marita Köllner mit. Viele Fans des Kölner Karneval kennen Gottfried „Gotti“ Kahlenberg aber natürlich noch als Mitglieder de Kalauer. Als EXPRESS.de ihn anspricht, wie es ihm denn so geht, antwortet er gerührt: „Eigentlich wäre ich gar nicht mehr da.“

Und dann erzählt der Musiker, der seit einiger Zeit als „Schlagergotti“ unterwegs ist, von seinem Horror-Crash auf der Autobahn und seinen Folgen. „Das war Mitte Oktober. Ich fahre ja meistens selbst zu den Auftritten und so war ich auch da kurz vor Koblenz unterwegs.“

Gotti Kahlenberg singt mit Mitgliedern der Statrgarde

Gotti Kahlenberg (M.) am Samstagabed (13. November) in der Lanxess-Arena.

Auf der Autobahn 61 kurz vor dem Kreuz Koblenz passierte es dann. „Ich habe mich während der Fahrt etwas schlapp gefühlt, aber eigentlich nichts Besonderes. Plötzlich gab es einen lauten Knall.“ Was Kahlenberg zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Er hatte in seinem Mercedes einen Sekundenschlaf und überlebte die weiteren Sekunden nur durch ein Wunder. Das ergab die Unfall-Rekonstruktion der Polizei.

„Ich bin zum Glück nicht nach links von der Fahrbahn abgekommen, sondern erst einmal am rechten Fahrbahnrand an die Leitplanke geprallt. Das war dann der laute Knall.“

Autobahn: Sekundenschlaf wurde Sänger zum Verhängnis

Binnen Millisekunden muss Kahlenberg wohl nach seinem Sekundenschlaf wohl reagiert haben. „Ich weiß nicht, warum. Aber irgendwie habe ich das Auto gerade halten können. Wenn ein Notruf-Kasten oder so etwas im Weg gewesen wäre, ich wäre nicht mehr da. Ich hatte eine mittlere Geschwindigkeit drauf. Aber auch das ist schon schnell genug.“ Zusätzliches Glück: Zu diesem Zeitpunkt war die Autobahn nur wenig befahren, sodass der Musiker auch nicht mit anderen Fahrzeugen kollidieren konnte.

Nachfolgende Autos hielten dann, um erste Hilfe zu leisten. Doch Kahlenberg stieg absolut unverletzt aus seinem Auto aus.

Die herbeigerufene Polizei attestierte Kahlenberg einen wirklichen Schutzengel. „Ganz ehrlich, das war für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein Wachrüttler. Der Sachschaden ist mir fast egal, Hauptsache ich lebe. Das ist mir erst in den Tagen nach dem Unfall klar geworden, wie schnell es vorbei sein kann. Umso schöner ist es, jetzt auf der Bühne zu stehen.“

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