Wer spontan den Sessionsstart feiern will, braucht nicht unbedingt ein Ticket, aber ein bisschen Timing. Alaaf!
Spontan feiern am 11.11.Kölner Kneipen für Last-Minute-Jecke

Copyright: Martina Goyert
Archivbild: Weiberfastnacht im Mainzer Hof
Der 11.11. rückt näher, und wer noch keine Karte für die großen Partys hat, muss am Mittwoch trotzdem nicht zu Hause bleiben.
Denn wer spontan feiern will, hat in Köln genug Auswahl. Zahlreiche Kneipen und Lokale verzichten auf Vorverkauf und Bons. Hier gilt, was im Karneval ohnehin am besten funktioniert: einfach vorbeikommen!
Kölner Kneipen ohne Vorverkauf am 11.11.
- Joode Lade
- Ubierschänke
- Schmelztiegel
- Kölschbar
- Ansgars
- Grünfeld
- Lotta
- Sixpack Bar
- Lapidarium
- Anno Pief
- Bierhaus en d’r Salzgass
- Knobelbecher
- Zum Prinzen
- Lommi
- Petersberger Hof
- Garagen Club
- Gottes Grüne Wiese
- Chlodwig-Eck
- Mainzer Hof
- Brauhaus ohne Namen
- Kunstkaschämm
- Die Kulisse
- Das Ding
Feier-Experten wissen natürlich: Gerade Kneipen, die keinen Ticket-Vorverkauf anbieten, sind an Karneval sehr beliebt und ruckzuck voll.
Kein Vorverkauf heißt aber nicht automatisch kein Eintritt. Da lohnt sich ein genauer Blick vorab, wann genau die Türen aufgehen und ob oder wie viel Eintritt fällig wird.
Wann stelle ich mich am besten an?
Wie wichtig das richtige Timing ist, weiß kaum jemand besser als der Kölner Kult-Türsteher Ramon.
„Es gibt Kneipen, die machen um 10 Uhr auf, da stehen die Jecken schon um 8.30 Uhr vor der Tür. Da stehen dann schon mal 700 Personen in der Schlange. Früh ist immer besser als spät. Oder erst am späten Nachmittag oder am Abend. Dann sind die Chancen gut. Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr ist immer alles rappelvoll. Zudem kommt es auf das Wetter an. Wenn es regnet, dann stehen alle früh vor der Tür“, so Ramon im EXPRESS.de-Gespräch.
Was man noch wissen sollte
Anreise: Am Sessionsauftakt ist die Innenstadt traditionell überlaufen. Wer in die Kneipen will, fährt am besten mit Bahn oder Bus, plant mehr Zeit ein und informiert sich vorab über Verbindungen und mögliche Einschränkungen. Das gilt auch für den Heimweg.
Kleidung: Bei Regen stehen alle früh vor der Tür. Wer in der Schlange wartet, sollte warm und wetterfest angezogen sein. Kostüme wie SWAT, Araber, Polizei und FBI sind ganz ungern gesehen und kommen meistens noch nicht mal rein. Auch der Sombrero mit einem Meter Durchmesser ist doof und unpraktisch.
Plan B einplanen: Wenn die Wunsch-Kneipe voll ist, ist sie voll. Deshalb lohnt es sich, schon vorher ein bis zwei Alternativen in der Nähe im Kopf zu haben.
