Nach seinem Aus in Köln ist für Ex-Tourismus-Chef Jürgen Amann auch in Berlin nach wenigen Wochen schon wieder Schluss.
Déjà-vu für Jürgen AmannBlitz-Aus! Kölner schmeißt auch in Berlin hin

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Jürgen Amann im Jahr 2024 in Köln.
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Ein Déjà-vu für Jürgen Amann: Sein neuer Job in Berlin war nur ein kurzes Gastspiel. Wie schon in der Domstadt endet auch dieses Kapitel für ihn überraschend früh.
Das ging fix! Jürgen Amann, der frühere Chef von Köln-Tourismus, beendet sein Engagement als Geschäftsführer der Tourismusorganisation Visit Berlin schon wieder. Seinen Posten hatte er erst am 1. Juni angetreten. Dies teilte Amann unserer Redaktion mit.
Querelen soll es schon in Köln gegeben haben
Ein Muster wiederholt sich: Auch aus Köln war Amann nach über sechs Jahren vor dem offiziellen Ende seines Vertrages im Jahr 2027 in die Hauptstadt gewechselt.
Zu seinem plötzlichen Abgang in Berlin äußerte er sich wie folgt: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Vorstellungen über die strategische Ausrichtung und die weitere Entwicklung des Unternehmens nicht in ausreichendem Maße übereinstimmen.“ Die Trennung erfolge, so Amann weiter, „im besten gegenseitigen Einvernehmen“.
Von der Firma selbst gibt es keinen Kommentar zu Personalthemen, wie auf Nachfrage mitgeteilt wurde. Die Nachricht wurde zuerst vom „Berliner Tagesspiegel“ publik gemacht.
Amann leitete die städtische Tochtergesellschaft Köln-Tourismus von 2020 bis zu seinem Wechsel. Schon dort gab es Anzeichen für Probleme. Sein Fünfjahresvertrag wurde vom Aufsichtsrat lediglich um zwei weitere Jahre bis 2027 verlängert, anstatt der branchenüblichen fünf. Zudem entschied das Kontrollorgan, bereits die Suche nach einem Nachfolger für die Zeit nach 2027 einzuleiten. Für Amann war das ein klares Zeichen, dass man in Köln nicht mehr mit ihm plante.
Gerüchten zufolge soll es damals intern zu erheblichen Reibereien gekommen sein. Amann hatte wohl versucht, die etwas verstaubten Strukturen der Firma zu modernisieren und neu aufzustellen. Mit diesem Vorhaben traf er anscheinend auf massiven Gegenwind aus den Reihen der Mitarbeitenden, was zu Konflikten geführt haben soll. Daraufhin orientierte sich der Geschäftsführer neu, bewarb sich in Berlin und erhielt den Job. Eine Anstellung, die nun ebenfalls ein schnelles Ende fand. (red)
