Joggerin vergewaltigt Polizei durchkämmt Kölner Weiherufer und hat schlimme Vorahnung

Decksteiner Weiher

Einsatzkräfte durchkämmen den Bereich am Decksteiner Weiher. 

Köln – Die Vergewaltigung einer Joggerin im Kölner Stadtwald am helllichten Tag hat für Angst und Schrecken gesorgt. Zumal die Polizei am Donnerstag (25. Februar) eine schreckliche Befürchtung äußerte.

  • Kölner Polizei korrigiert Tatzeitraum
  • Ermittler sehen Wiederholungsgefahr
  • Kölner Beamte mit dringendem Aufruf an mögliche Zeugen

Kölner Polizei warnt: Vergewaltiger könnte erneut zuschlagen

„Aufgrund des atypischen Vorgehens des Täters, zu dem die Polizei aus Gründen des Opferschutzes keine weiteren Angaben macht, sehen die Ermittler die Gefahr einer Wiederholungstat“, erklärte ein Sprecher.

Der Vergewaltiger könnte erneut zuschlagen – was für ein Albtraum. Die Ermittler setzen alles dran, um den bislang noch unbekannten Mann festzunehmen. So läuft am Donnerstagnachmittag ein Großeinsatz – Beamte der Einsatzhundertschaft durchkämmen einen Bereich am Decksteiner Weiher, wo sich der Tatort befindet.

Die Joggerin war dort am Mittwoch (24. Februar) zwischen 8.45 und 9 Uhr überfallen worden. Zunächst war als Tatzeit kurz nach 10 Uhr angegeben worden. Dies hat die Polizei korrigiert. 

Bei der aktuellen Durchsuchungsaktion gilt es, weitere Spuren und Beweismittel zu sichern. Außerdem verteilt die Polizei Fahndungsplakate und bittet dringend Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht oder den Mann gesehen haben, sich bei ihnen zu melden.

Vergewaltiger aus Kölner Stadtwald war selbst wie ein Jogger gekleidet

Der Unbekannte soll die Joggerin in der Nähe des Ausfluglokals „Haus am See“ angesprochen, bedroht und in einem angrenzenden Waldstück missbraucht haben. Vermutlich war die Frau zunächst arglos, weil der Mann selbst wie ein Jogger angezogen war. 

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: 

  • hellhäutig, 30-50 Jahre alt
  • etwa 1,90 Meter groß, kräftig gebaut
  • grüne Augen 
  • spricht akzentfrei Deutsch
  • trug zum Tatzeitpunkt eine enge Jogginghose, eine Laufjacke, eine Wollmütze, Handschuhe und einen Mundschutz
  • Seine Oberbekleidung sei komplett schwarz gewesen, seine Stoffschuhe sollen hell gewesen seien. Bei den Schuhen habe es sich nicht um Laufschuhe gehandelt.

Zeugen melden sich bitte telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 12. (red) 

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