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Plädoyers stehen an Showdown im Terror-Prozess um Kölnerin in der Türkei

Gönül Ürs

Die Kölnerin Gönül Örs wird seit mehr als einem Jahr in der Türkei festgehalten. Sie stehe laut der Justiz im Terror-Verdacht. Hier zu sehen ist Gönül Örs am 16. Juni 2020 bei einer Gerichtsverhandlung in Istanbul.

Istanbul/Köln – Der Prozess gegen die wegen Terrorvorwürfen angeklagte Kölnerin Gönül Örs geht am morgigen Dienstag (6. April)  in der Türkei in die Endphase.

  • Plädoyers im Fall Gönül Örs erwartet
  • Ihr wird Propaganda für die PKK vorgeworfen
  • Prozess von Mutter Hozan Cane im Mai

Der Staatsanwalt werde voraussichtlich sein Abschlussplädoyer halten, sagte Örs Anwältin, Ayse Celik, der Deutschen Presse-Agentur. Im Anschluss daran könnte bereits ein Urteil fallen.

Örs darf das Land aufgrund einer Ausreisesperre nicht verlassen. Ihr wird Terrorpropaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, Freiheitsberaubung unter Gewaltanwendung oder Täuschung sowie „Entführung oder Beschlagnahmung“ von Beförderungsmitteln vorgeworfen.

Gönül Örs: Aktion in Köln mit Folgen

Hintergrund ist eine Protestaktion im Jahr 2012 auf einem Schiff in Köln. In Deutschland wurden Ermittlungen gegen Örs nach Angaben der Anwältin eingestellt. Die Kölnerin saß drei Monate in der Türkei in Untersuchungshaft und stand sechs Monate unter Hausarrest - seit Juni gilt eine Ausreisesperre.

Örs‘ Mutter, die Sängerin mit dem Künstlernamen Hozan Cane, ist ebenfalls in der Türkei unter Terrorvorwürfen angeklagt. Ihr Prozess wird im Mai fortgesetzt. (dpa/bas)

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