Wie geht das denn? In Kölner Restaurant wird man im Lockdown fürstlich bedient

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Blick ins Kölner Restaurant „Neni“: Trotz des Lockdowns sitzen hier Gäste und speisen.

Köln – Mitten im tristen Corona-Lockdown-Alltag tut sich auf legale eise ein Türchen auf – ein Wohlfühl-Türchen.

Wir reden vom: Corona-Clou. Und zack – hat man ein Plätzchen an der Sonne, oder zumindest mit Domblick. Auf jeden Fall aber mit Bedienung: „Was darf ich Ihnen bringen?" 

Köln: Hotels bieten Hoteloffice im Lockdown an

Heute also ein König - das geht, hat aber mit Arbeit zu tun. Einige wenige Hotels in Köln, darunter das „25hours", bieten wegen fehlender Touristen und daher extrem schwacher Auslastung ihre dazu geeigneten Zimmer als „Homeoffice" beziehungsweise „Hoteloffice" an.

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Blick aus dem Kölner Restaurant an einem sonnigen Lockdown-Wintertag, Mitte Dezember 2020.

Im vorliegenden Fall haben die für die ungefähre Dauer eines Arbeitstages für 50 Euro zur Verfügung stehenden Räume einen Schreibtisch als Arbeitsplatz. W-Lan ist vorhanden, das Laptop bringt der Tagesgast bei Bedarf mit.

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Der imposante ehemalige Gerling-Rundbau, in dem 2018 das Hotel „25hours The Circle" eröffnete (400 Zimmer). Im achten Stock befindet sich das Restaurant „Neni", nur die dazugehörige „Monkey Bar" ist komplett geschlossen.

Der Gast kann sich auch ins Bett schmeißen. Er darf auch, wenn er nicht gerade Angestellter ist, über die Arbeit einschlafen. Er kann machen, was er will. Nur übernachten darf er nicht. Abends heißt es: Ab nach Hause. In die Realität.

„25hours": Kölner Hotel lädt zum Restaurant-Besuch ein

Und nur, wer ein Zimmer gebucht hat (mindestens einen Tag zuvor), kann sich im Hotelrestaurant „Neni" unter den üblichen Coronaschutzbedingungen bewirten lassen. 

Offene Küche, gute Laune, zwei Köche frisch am Werk: „Wir beliefern auf Bestellung auch Kundschaft in der Stadt - es ist gut zu tun", meint der Kellner. Es gibt „Marokkanische Zigarren" (Filoteig mit Rinderhackfleisch, sechs Euro) oder für den größeren Hunger „Korean Fried Chicken Salad" (12,50 Euro) oder den "Jerusalem Teller" (15,50 Euro). 

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