Köln im Sommer! So schön das Leben am Rhein bei warmem Wetter auch ist, manchmal braucht es auch eine Abkühlung an einem geeigneten Ort. Um den zu finden, gibt es eine spezielle Karte.
Hitze in KölnZeigt uns eure coolsten Orte in der Stadt

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Angesichts der Temperaturen tut Abkühlung Not. Wo kühlt ihr euch runter?
Aktualisiert:
Köln schwitzt sich von einer Hitzewelle durch die nächste. Wem es zu heiß ist und wer dringend einen kühlen Ort braucht, für den haben Abhilfe.
Auf unserer interaktiven Karte findet ihr Plätze, die an heißen Tagen Abkühlung versprechen.
Wer nasse Abkühlung sorgt, wird beim Tropfen-Emoji fündig. Auf ein schattiges Plätzchen weist der Schirm hin, während der Tempel einen kühlen Platz im Inneren eines Gebäudes beschreibt. Abkühlung im Grünen signalisiert der Baum und die Leuchte ist ein Insider-Tipp.
Ihr kennt tolle Plätze, um an heißen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren? Dann meldet euch bei uns und schickt uns Fotos oder Videos von Kölns coolen Orten.
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Wir haben schon einmal ein paar Tipps für euch gesammelt:
- Stadtbücherei Köln: Die zentrale Stadtbibliothek befindet sich derzeit im Interim auf der Hohe Straße 68–82. Der Besuch kostet keinen Eintritt. Einfach reingehen, ein Buch schnappen, sich in einen bequemen Sessel setzen – und die Hitze vergessen. Ein weiterer Hinweis: Die Stadtteilbibliotheken haben keine Klimaanlage.
- St. Maria im Kapitol: Die Basilika in der Kasinostraße 8 ist ein kühler Ort, dank ihrer massiven Mauern und kleinen Fenster.
- Wasserspielplatz im Grüngürtel: Auf der Venloer Straße/Ecke Kreutzerstraße 2 schießen Wasserfontänen aus dem Boden, dazu gibt es schöne Wasserspiele, die besonders bei Familien gefragt sind.
- Shopping-Center: Das Rhein-Center in Weiden (Aachener Straße1253) ist vollständig überdacht und klimatisiert und bietet viele Verweilmöglichkeiten. Auch in den Köln-Arcaden (Kalker Hauptstraße 55) lässt es sich bestens abkühlen. Im City-Center Chorweiler (Pariser Platz) sorgen Klimaanlage und und die Gründach-Architektur für angenehme Temperaturen.

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Die Stadt Köln wirbt auf einem Standmonitor für das Hitzeportal mit Tipps bei heißem Wetter.
Auch die Stadt Köln bietet eine interaktive Karte an, auf der kühle Orte eingetragen werden können.
Das Projekt „Kölner Hitzeportal“ wurde bereits im Jahr 2024 ins Leben gerufen und es soll möglichst kühle Orte in Köln sichtbar machen und die Bürgerinnen und Bürger für Themen rund um Hitze sensibilisieren.
Hier können die Einwohnerinnen und Einwohner auch selbst ihre persönlichen „kühlen Orte“ eintragen. Diese Orte bieten Schutz und Erholung vor den hohen Temperaturen.
Kleine Symbole mit Sonnenschirmen zeigen, wo man es am besten aushalten kann. Dabei gibt die Farbe des Schirmchens Aufschluss über die Art des kühlen Ortes: Ein rotes Schirmchen steht für einen kühlen Innenraum, ein blaues Schirmchen ist ein Ort am Wasser und orange ist ein Platz im Schatten – violett steht beispielsweise für einen Insider-Tipp. Hier kannst du dir die Karte der Stadt Köln mit den kühlen Orten direkt anschauen.
Kölner Dom bei Hitze eher meiden
Die Vielfalt der kühlen Orte ist groß. Schattige Sitzbänke in Parks zählen ebenso dazu wie diverse Kirchen oder klimatisierte Einrichtungen.
Hier ein Beispiel für St. Aposteln (eine römisch-katholische Kirche am Neumarkt): „Durch das dicke Mauerwerk und den recht dunklen Innenraum, herrscht hier auch bei extremen Außentemperaturen eine angenehme Kühle.“ Den Kölner Dom sollte man bei Hitze übrigens eher nicht aufsuchen...
Neben Fotos, die neugierig auf die kühlen Oasen machen sollen, können die Nutzerinnen und Nutzer auch weitere Infos hinzufügen. Dadurch wird die Stadtkarte kontinuierlich von den Kölnerinnen und Kölnern mit ihren Empfehlungen und Erfahrungen aktualisiert und entwickelt sich stetig weiter.
Das Eintragen eines kühlen Ortes sei denkbar einfach. So funktioniert es: Die Nutzerinnen und Nutzer setzen einfach einen Punkt auf der digitalen Hitzeportal-Karte. Zusätzlich können sie den Namen des Ortes angeben und, falls möglich, kurze Hinweise zu Öffnungszeiten oder eventuellen Kosten hinzufügen.
Neben schattigen Plätzen, Parkanlagen oder Kirchen wurden auch Museen und klimatisierte Geschäfte bisher eingetragen. Auf der Schäl Sick gibt es bisher (leider) deutlich weniger Einträge als fürs Linksrheinische.
Hier ein paar Beispiele für kühle Orte, die im Portal zu finden sind:
- Genovevahof als grüne Oase (Mülheim)
- Wasserspielplatz im Beethovenpark (Sülz)
- Stadtbibliothek ist im Kundenbereich durch eine Klimaanlage gekühlt (Innenstadt)
- Wasserspiele auf dem Pariser Platz (Chorweiler)
- Der Fühlinger See (Fühlingen)
Der Hintergrund des Projekts liegt in den steigenden Temperaturen durch den Klimawandel, die natürlich auch Köln vermehrt betreffen. Extreme Hitzetage belasten nicht nur die Natur, sondern auch vulnerable Bevölkerungsgruppen.
Für Alte, Schwangere und Kranke ist Hitze potenziell lebensgefährlich. Die Stadt Köln möchte über die gesundheitlichen Folgen aufklären und die Bürger gezielt für den Umgang mit Hitzezeiten sensibilisieren. (red)
