Aufruf auf Facebook Südstadt-Pfarrer braucht nun selbst Hilfe

Der ehemalige Südstadt-Pfarrer steht in der Lutherkirche und lacht einen Gottesdienstbesucher an.

Hans Mörtter, hier ein Archivfoto bei einem Gottesdienst in der Lutherkirche, hat seine rote Stola verloren. Am Samstag (26. November 2022) postete der ehemalige Südstadt-Pfarrer daher einen Hilferuf. 

Hans Mörtter, beliebter Pfarrer aus der Kölner Südstadt, hat auf Facebook einen Hilferuf gestartet. Er hat etwas verloren, das ihm sehr wichtig ist. 

Wenn andere Hilfe brauchen, ist Hans Mörtter (67) immer zur Stelle. Doch jetzt benötigt der Südstadt-Pfarrer selbst Hilfe. Er hat etwas verloren, was ihm sehr lieb und wichtig ist. 

Daher hat Hans Mörtter am Samstag (26. November 2022) auf Facebook einen Aufruf gestartet.

Kölner Hans Mörtter postet auf Facebook Hilfegesuch

„Ich bitte um Hilfe“, schreibt er. Auf dem Weg zu einer Beerdigung habe er seine ganz besondere rote Stola (für den Talar) vor der Lutherkirche oder am Parkplatz verloren. Diese sei für ihn etwas ganz Besonderes. 

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„Jemand hat sie gefunden und mitgenommen. Ich bitte um Rückgabe an mich“, so Mörtter. Er brauche sie für Heiligabend und hänge an ihr, da sie ein Unikat sei, das von einer Freundin handgemacht sei. Obwohl bereits pensioniert, übernimmt der beliebte Pfarrer weiterhin Gottesdienste zu besonderen Anlässen. 

Der Aufruf wurde bereits mehr als 120 Mal geteilt. Viele wünschen ihm Glück und versprechen, die Augen aufzuhalten. Auf Nachfrage erklärt Hans Mörtter, dass er von der Stola leider kein Foto habe.

Mörtter war 35 Jahre lang Pfarrer in der Kölner Südstadt, Geistlicher der Lutherkirche. Am 1. Oktober ist er pensioniert worden. An Themen, die ihm besonders am Herzen liegen, wie Kinderarmut, Flüchtlinge, Obdachlosigkeit und Klimakatastrophe, bleibe er aber dran, wie er damals schon ankündigte. 

Auch werde er wieder die Weihnachtswunsch-Aktion an der Lutherkirche machen, so der bekennende Karnevalist, Nubbelredner und Fortuna-Pfarrer. Dabei sammelt Hans Mörtter Wünsche von Kindern ein, deren Eltern nicht viel Geld haben. Meist können dann alle Wünsche dank großherziger Menschen erfüllt werden. (iri)

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