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Ernstfall im StadionGroßübung mit 1200 Menschen im Kölner Rheinenergie-Stadion

Großübung im Kölner Stadion mit 1200 Menschen

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Im Kölner Stadion proben rund 1200 Menschen den Ernstfall. (Archivfoto)

Großeinsatz am Stadion: Neue Spezialeinheit übt Ernstfall.

Keine Panik, falls ihr am Mittwoch ein massives Aufgebot am Rheinenergie-Stadion entdeckt: In Köln-Müngersdorf läuft eine riesige Zivilschutz-Übung. Ab 8.00 Uhr trainieren dort circa 800 Helferinnen und Helfer mit 400 Komparsen eine Notsituation.

Im Fokus der Aktion steht ein Szenario, das einem Schauer über den Rücken jagt: die Handhabung einer sogenannten Kontamination. Geübt wird, wie Personen, Autos oder Ausrüstung nach dem Kontakt mit gefährlichen Substanzen rasch und gefahrlos gesäubert (dekontaminiert) werden können.

Neue Spezialeinheit probt für den Ernstfall

Bei dem Training im Kölner Stadion stellt eine brandneue Truppe ihr Können auf die Probe, so die Mitteilung des Technischen Hilfswerks (THW). Sie hört auf die sperrige Bezeichnung „rescEU-CBRN-DECON“ und ihre Finanzierung kommt von der EU. Man rechnet damit, dass sie ab Ende 2026 einsatzfähig ist.

Diese Einheit ist für die schlimmsten denkbaren Katastrophen konzipiert. Sie rückt aus, wenn chemische, biologische, radiologische oder nukleare Bedrohungen auftreten. Verantwortlich für das Projekt sind das Technische Hilfswerk (THW), die Bundespolizei sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Übung soll „realitätsnah“ sein

Mit dem Manöver im Rheinenergie-Stadion will man testen, ob die frische Truppe für eine echte Notlage gewappnet ist – und das so „realitätsnah“ wie nur denkbar. Zu diesem Trainingstag werden in Köln auch Abgesandte aus der Politik und von EU-Einrichtungen erwartet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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