Köln ächzt unter der Influenza. Besonders eine Bevölkerungsgruppe hat es erwischt.
Grippe-Alarm in KölnDiese Altersgruppe trifft es jetzt besonders hart

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Mit Grippe ist nicht zu spaßen
In Köln und Umgebung wütet die Grippe so richtig. Seit Anfang des neuen Jahres explodieren die Fallzahlen förmlich. Im Regierungsbezirk Köln wurden allein in der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2026 ganze 654 Influenza-Infektionen an das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) übermittelt. Ein gewaltiger Anstieg, denn in der Woche davor zählte man lediglich 137 Infizierte.
Die momentanen Werte sprengen die Statistiken der letzten Jahre deutlich. Ein Blick zurück zeigt: Im selben Wochenzeitraum 2025 gab es 458 registrierte Infektionen, im Jahr 2024 sogar bloß 266. Eine vergleichbare Entwicklung ist in ganz Nordrhein-Westfalen zu beobachten. Vom Start der Grippezeit in Kalenderwoche 40 im Jahr 2025 bis zum Stichtag 11. Januar 2026 gingen beim LfGA NRW für das gesamte Bundesland 9.195 Meldungen über Influenza ein. Das berichtet „t-online – Köln“.
Höhepunkt der Grippe-Welle nocht nicht erreicht
Ein Vertreter des LfGA NRW stellte diese Woche klar, dass der Gipfel der Ansteckungswelle erst noch kommt. Falls der Trend anhält, droht die Saison 2025/2026 extrem schlimm zu werden. Besonders ins Auge sticht, wen es am härtesten trifft: Nach Auskunft der Behörde sind in Köln wie auch im ganzen Bundesland hauptsächlich Personen über 60 Jahre deutlich mehr betroffen als in den Jahren zuvor. Zum Vergleich: In den Zeiträumen 2024/2025 und 2023/2024 zählte man 5.306 beziehungsweise 5.682 Infektionen.
Wer im mittleren Alter ist, vor allem unter 45, hat dagegen mehr Glück. Die Infektionszahlen bei Kindern und Teenagern bleiben auf einem vergleichbaren Level wie in den zwei vorherigen Grippeperioden. Fachleute warnen, dass eine Influenza-Infektion für Menschen ab 60 ein größeres gesundheitliches Risiko darstellt. Deswegen wird dieser Altersgruppe auch eine jährliche Schutzimpfung ans Herz gelegt. Kleine Kinder unter drei Jahren stecken sich ebenfalls oft an, weil ihr Abwehrsystem noch in der Entwicklung ist.
Übertragen werden die Grippe-Erreger meistens über kleinste Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten in die Luft gelangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vergehen von der Infektion bis zu den ersten Symptomen im Durchschnitt nur ein bis zwei Tage. Charakteristisch ist ein abrupter Krankheitsbeginn, der Fieber, Husten, Halsweh und Kopfschmerzen mit sich bringt. (red)
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