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Jetzt mal ehrlich ...Kölner trotzen Studie: Wie glücklich seid ihr?

Kölner sind glücklich, auch wenn das die Studie nicht hergibt. In der Domstadt übertrifft die Lebenszufriedenheit demnach die messbaren Lebensbedingungen. (Symbolfoto)

Copyright: Martina Goyert

Kölner sind glücklich, auch wenn das die Studie nicht hergibt. In der Domstadt übertrifft die Lebenszufriedenheit demnach die messbaren Lebensbedingungen. (Symbolfoto)

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Eine neue Studie zeigt: Hier leben die glücklichsten Deutschen. Köln ist ein „Overperformer“.

Wo ist das Leben in Deutschland am allerschönsten? Eine neue Studie liefert die Antwort: Unter 40 deutschen Metropolen herrscht in Erfurt die größte Zufriedenheit.

Diese Erkenntnis liefert der aktuelle „Glücksatlas“, der von der Universität Freiburg in Kooperation mit der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) erarbeitet wurde.

Städte-Ranking: Düsseldorf klar vor Köln

Im großen Städte-Ranking landet die thüringische Landeshauptstadt auf dem ersten Platz, dicht gefolgt vom bayerischen Augsburg und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Ganz am Ende der Liste steht Rostock.

Erfurt gilt laut den Verfassern der Studie als das Paradebeispiel für eine ruhige Metropole im Osten. „Die Mieten sind gering, die Umweltqualität hoch und die wirtschaftliche Lage ist im Städtevergleich sogar leicht überdurchschnittlich.“

Die Stadt mit ihren etwa 215.000 Einwohnern erreicht auf dem Glücksindex einen Top-Wert von 7,74. Ein krasser Gegensatz zum Schlusslicht Rostock, das nur auf 5,8 Punkte kommt. Damit sticht Erfurt unter den ostdeutschen Städten klar heraus, denn deren Einwohner zählen im Vergleich zu den unglücklichsten.

Die Bevölkerung in den ostdeutschen Metropolen ist im Durchschnitt älter, lebt häufiger allein und seltener in den eigenen vier Wänden. Zusätzlich sind die Arbeitslosenquoten dort weiterhin höher als im Westen und das verfügbare Einkommen ist geringer. Metropolen wie Berlin (Platz 35) und Dresden (Platz 31) finden sich daher im hinteren Bereich des Rankings wieder. Der echte Hammer ist aber: Mit Frankfurt (Platz 38) und Wiesbaden (Platz 39) schneiden zwei wohlhabende West-Städte sogar noch schlechter ab.

Kölner laut Auswertung ein „Overperformer“

Und was ist mit Köln? Die Rheinmetropole schafft es nicht in die Top-Ten-Platzierungen – anders als sieben NRW-Städte. Köln belegt Rang 20 und zählt laut Auswertung als „Overperformer“: Hier übertrifft die Lebenszufriedenheit die messbaren Lebensbedingungen.

Wie glücklich oder unglücklich seid ihr in Köln? Und was sind die Gründe? Meldet euch bei uns! Fotos, Videos und Infos jetzt hier schnell und einfach hochladen.

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Die Demoskopen glauben, dass die guten Ergebnisse der rheinischen Städte vorwiegend auf die Mentalität der Menschen dort zurückzuführen sein dürften. „Die materiellen Wohlstandsindikatoren erfassen das Lebensglück der Menschen nicht vollständig, auch immaterielle Faktoren wie das Gemeinschaftsgefühl und die persönliche Identifikation mit dem Wohnort spielen eine große Rolle“, so Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg, der das Städteranking verantwortet.

Denn mancherorts, wie etwa in Duisburg, Oberhausen oder Krefeld, stehe die subjektiv empfundene Lebenszufriedenheit im deutlichen Gegensatz zur tatsächlichen Lebensqualität. Betrachtet man objektive Faktoren wie Wohlstand, Arbeitslosigkeit oder Kriminalität, rangieren diese Städte eher am Ende des Großstadtvergleichs.

Am zufriedensten sind die Nordrhein-Westfalen übrigens wie erwähnt in der Landeshauptstadt Düsseldorf, gefolgt von Krefeld auf Platz 4. Die Menschen aus Aachen, Mönchengladbach, Oberhausen und Duisburg kommen beim subjektiv empfundenen Lebensglück im Schnitt auf die Ränge 6 bis 9. Münster liegt punktgleich mit Hamburg auf Platz 10.

Für die Rangliste hat das Institut für Demoskopie Allensbach eine repräsentative Befragung mit insgesamt 23.286 Menschen durchgeführt. Die Personen im Alter von 16 bis 84 Jahren wurden im Zeitraum zwischen Januar 2023 und April 2026 interviewt. Alle Befragten leben in den 40 größten Städten von Deutschland mit jeweils über 200.000 Einwohnern. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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