Explosion am Eifeltor Drei Verletzte: Kölner Feuerwehr rät, Türen und Fenster geschlossen zu halten

Zeugen riefen „stopp“ Drama in Köln: Lkw-Fahrer hält an und macht tödlichen Fehler

Unfall Friesenplatz Lkw gepixelt

Tödliches Drama am Friesenplatz: Polizisten nahmen an der Unfallstelle die Ermittlungen auf.

Köln – Der Schrecken steht vielen Augenzeugen ins Gesicht geschrieben: Ein weißer Lkw steht Donnerstagvormittag am Kölner Friesenplatz in der Einmündung zur Venloer Straße, darunter ein zerquetschtes Fahrrad. Für die Frau, die damit in Richtung Rudolfplatz unterwegs war, kommt jede Hilfe zu spät. Sie erliegt noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Friesenplatz Köln: Passanten sehen Unglück kommen

Besonders tragisch: Passanten hatten das Unglück offenbar kommen sehen. Wie zu erfahren war, sollen sie noch versucht haben, den Lkw-Fahrer zum Anhalten zu bewegen.

img-20200514-wa0009

Die Polizei hat die Unfallstelle am Friesenplatz in Köln abgesperrt.

Als die Ampel um 11.10 Uhr von rot auf grün geschaltet hatte, fuhren zwei andere Radfahrer geradeaus weiter. Das hatte auch die Frau vor. Nun gab auch der Lkw-Fahrer Gas, der rechts abbiegen wollte. Laut Zeugen hätte die Radlerin noch geschrien, er solle anhalten.

Unfall Friesenplatz gepixelt

Im Kreuzungsbereich des Friesenplatzes kam es zur tödlichen Kollision.

Auch Passanten hätten dem 44-Jährigen zugerufen, er solle stoppen. Daraufhin habe der Lkw auch kurz gestoppt, aber die Lage offenbar nicht realisiert. Als Fußgänger versuchten, die Frau unter dem Reifen hervorzuziehen, soll der Lkw wieder angefahren sein, so dass die Frau überrollt wurde. Sie war sofort tot.

Tödlicher Unfall am Friesenplatz: Identität des Opfers klar

Erst zwei Stunden später konnte die Leiche geborgen werden. Bei der Frau handelt es sich laut Polizei um eine 55 Jahre alte Kölnerin. Der Polizei zufolge erlitt der Lkw-Fahrer einen Schock. Auch Augenzeugen mussten von Rettungskräften behandelt werden.

Rund zehn Stunden zuvor war es zu einem weiteren tödlichen Verkehrsunfall in Köln gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 20-Jähriger mit seinem Auto um 1.24 Uhr in der Nacht auf der Thenhovener Straße in Roggendorf gegen die Tunnelwand der Unterführung zur BAB 57 geprallt (hier lesen Sie mehr).

Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen Alleinunfall. Die Ursache ist noch unklar.

Erst am Vorabend war ein Opel auf dem Mauenheimer Gürtel aus ungeklärter Ursache gegen einen Betonpfeiler gekracht (hier lesen Sie mehr). Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.