Frechen Irre: Mann (44) zahlt sieben Euro im Baumarkt, jetzt ist er ein Straftäter

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In einer Bauhaus-Filiale in Frechen musste die Polizei eingreifen. (Symbolbild)

Frechen – Ein Polizei-Fall wegen eines Einkaufs für sieben Euro? Und der führt auch noch zu einem Strafverfahren? Klingt erst einmal unglaublich, aber genau so ist es am Mittwoch (15. April) in einem Baumarkt in Frechen gekommen.

Baumarkt in Frechen: Mann (44) zahlt sieben Euro und begeht Straftat

Zwei aufmerksame Ladendetektive des Bauhaus-Marktes an der Europaallee sahen um 18:50 Uhr einen Mann (44) auf den Videobildern des Marktes, der sich verdächtig verhielt. Sein Plan: Er stellte sich hochpreisige Artikel in den Einkaufswagen und beklebte sie mit anderen Etiketten.

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Da der Markt über Kassen verfügt, an denen Kunden ihre eigenen Artikel scannen und ohne Hilfe eines Mitarbeiters bezahlen können, hätte der Plan sogar aufgehen können. Der 44-Jährige ging also an die Kasse, bezahlte einen Betrag und wollte den Markt gerade verlassen.

Baumarkt in Frechen: Kassenbon zeigt die Wahrheit – Betrug!

Doch da wurde er von dem Detektiv zur Rede gestellt und händigte schließlich nur widerwillig seinen Kassenbon aus. Die unglaubliche Rechnung: Statt der 1055 Euro, die eigentlich für seine Waren fällig gewesen wären, hatte er nur 7,35 Euro bezahlt – eine „theoretische” Ersparnis von über 1000 Euro!

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Die Ladendetektive hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest und behielten die Ware – zwei Schiebetürensets und einen hochwertigen Winkelschleifer – ein. Der 44-jährige Gummersbacher verweigerte die Aussage. Im weiteren Verlauf muss er sich in einem Strafverfahren wegen Betruges verantworten. (tw)

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