Schon zum zweiten Mal brennt es am Kölner Rheinufer unterhalb der Zoobrücke – und wieder trifft es ein Restaurant mitten ins Herz. Der Schaden ist immens.
Polizei ermittelt, Gastro abgesperrtFeuer-Inferno in Kölner Restaurant – alles noch viel schlimmer

Der beißende Qualmgeruch liegt immer noch in der Luft – in der Nacht zu Samstag (23. Mai) brach auf der Terrasse des Kölner Restaurants Fux am Konrad-Adenauer-Ufer, direkt an der Zoobrücke, ein Feuer aus.
Passanten entdeckten die meterhohen Flammen um 3.41 Uhr und schlugen Alarm. Sofort rückte ein Löschzug der Kölner Feuerwehr aus und brachte den Brand schnell unter Kontrolle – verletzt wurde niemand.
Feuer im Restaurant Fux: „Alles ist mit schwarzem Ruß überzogen“
Doch das Ausmaß des Schadens ist deutlich größer als zunächst angenommen. Das erklärt Mitbetreiber Bernhard Heiming gegenüber EXPRESS.de.
Direkt nach dem Brand hieß es vonseiten der Feuerwehr noch, „nur“ der Außenbereich sei betroffen gewesen. Ob Rauch ins Innere des Gebäudes gezogen war, ließ sich zunächst nicht genau sagen. Inzwischen ist klar: „Der Schaden ist viel schlimmer“, sagt Heiming. „Der Rauch ist überall reingezogen. Auch die Fenster sind verrußt. Die Küche, die Möbel, alles ist mit schwarzem Ruß überzogen.“
Für das beliebte Lokal direkt am Rheinufer bedeutet das: Die laufende Saison ist gelaufen – ausgerechnet in den umsatzstarken Sommermonaten. Dennoch gibt sich Heiming kämpferisch: „Wir geben Gas, damit wir im Herbst/Winter wiedereröffnen können.“
Dafür ist jedoch eine aufwendige Sanierung notwendig. Heiming spricht von einer Kernsarnierung.
Wegen der Brandursache ermittelt die Polizei. Das Restaurant ist weiterhin mit Absperrband gesichert.
Restaurant am Rhein brannte bereits 2021
Für den Standort ist es nicht das erste Feuer-Drama. Im Oktober 2021 wurde das Richters Restaurant – der Vorgänger des Fux an gleicher Stelle – Opfer eines mutmaßlichen Brandanschlags.
Bekannt wurde das Lokal durch TV-Koch Peter Richter, der als Teilnehmer von „Das perfekte Dinner“ über Köln hinaus für Aufsehen gesorgt hatte.
Damals brannte der Außenbereich in der Nacht zum 13. Oktober lichterloh. Nur dank einer Joggerin, die die Feuerwehr alarmierte, konnte ein vollständiges Abbrennen des Hauses verhindert werden. Die Polizei ging von Brandstiftung aus: Am Tatort wurden zwei mobile Bunsenbrenner gefunden.
