Ein unachtsamer Moment am Herd – und plötzlich ist alles weg. Eine fünfköpfige Kölner Familie hat durch einen Fettbrand ihr gesamtes Zuhause verloren.
Fünf Menschen obdachlosFettbrand-Inferno – Kölner Familie verliert alles
Aktualisiert:
Ein verheerender Fettbrand hat das Leben einer fünfköpfigen Kölner Familie von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt.
Was mit einem unbeaufsichtigten Kochtopf in der Küche begann, endete in einer Katastrophe: Die Wohnung von Afise und ihrer Familie wurde vollständig zerstört.
Küche wird zur Hölle – gefährlicher Fettbrand
Alles fing am Herd an. Ein Fettbrand – wie er in deutschen Küchen leider immer wieder vorkommt – griff blitzschnell um sich und fraß sich durch die gesamte Wohnung im Stadtteil Mülheim.
Als die Flammen am Montag (23. März) gegen 16 Uhr gelöscht waren, war von Afises Zuhause nichts mehr übrig. Möbel, Kleidung, Erinnerungen – alles weg.
Die fünfköpfige Familie hat seit dem Unglück keine eigene Wohnung mehr – sie ist obdachlos. Notgedrungen sind alle fünf in einer winzigen Zwei-Zimmer-Wohnung untergekommen. Für die Kinder, für die Eltern – kaum Platz, kaum Privatsphäre, und der Albtraum sitzt noch tief.
Doch Afise gibt nicht auf! Die Kölnerin hat eine Spendenaktion auf der Plattform „GoFundMe“ ins Leben gerufen und hofft, mindestens 20.000 Euro zu sammeln, um für sich und ihre Familie einen echten Neuanfang wagen zu können. Geld für neue Möbel, neue Kleidung – ein neues Leben.
„Wir haben alles verloren. Aber wir wollen wieder auf die Beine kommen“, sagt Afise im Gespräch mit dem Sender Sat.1 (siehe Video oben).
„Insgesamt zehn Personen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, zwei davon wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie gelten als leicht verletzt“, erklärte eine Feuerwehr-Sprecherin nach dem Einsatz auf EXPRESS.de-Nachfrage.
Eine Person musste mittels einer Fluchthaube ins Freie gebracht werden. Zwei weitere Personen wurden von der Feuerwehr über die Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Auch zwei Vierbeiner, ein Hund und eine Katze, konnten gerettet werden.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt rund 50 Kräften im Einsatz. (mt)

