Das „Falstaff“-Magazin kürt erneut eine Kölner Bar zur besten Deutschlands. Auch andere Bars der Stadt landen vorn.
Falstaff-RankingKölner holt Titel – Tester schwärmen vom Barmann

Copyright: Volker Seibert
Die Cocktailbar von Volker Seibert ist die Nummer 1.
Am Friesenwall darf wieder angestoßen werden: Deutschlands beste Bar steht in Köln. Das „Seiberts“ holt sich im Barguide 2027 des Fachmagazins „Falstaff“ erneut die Krone. Satte 98 von 100 möglichen Punkten gibt es dafür.
Und das nicht zum ersten Mal: Schon zum dritten Mal hintereinander thront die Bar mit genau diesem Wert ganz oben. Davor stand sie fünf Jahre am Stück an der Spitze, damals mit 97 Punkten. Im vergangenen Jahr musste sich das „Seiberts“ den Platz an der Sonne allerdings noch mit dem „Velvet“ aus Berlin teilen.
Tester schwärmen von Barmann Volker
Ein Name sticht für die Jury besonders heraus: Barmann Volker Seibert. Die Tester geraten regelrecht ins Schwärmen: „Was er aus hausgemachten Essenzen und Zutaten zaubert, sind allesamt Meisterwerke.“ Für Drinks und Sortiment gibt es folgerichtig die volle Punktzahl. Und bei Ambiente und Service? Da fehlt jeweils gerade mal ein einziger Punkt. Nicht nur die Cocktails haben es den Prüfern angetan. Eigens erwähnt wird auch die „exzellente Phalanx an Champagnern“.
Wie stark diese Leistung ist, zeigt ein Blick über die Grenzen: Im gesamten deutschsprachigen Raum hat außer dem „Seiberts“ nur eine einzige weitere Bar 98 Punkte bekommen – die „Kronenhalle“ in Zürich.
Beim Team ist die Freude über die erneute Auszeichnung riesig – und die Dankbarkeit auch. „Hinter diesen 98 Punkten stehen unzählige Stunden voller Hingabe, Disziplin, Kreativität und Leidenschaft. Menschen, die verstehen, dass wahre Exzellenz in den kleinsten Details entsteht“, lassen die Seiberts-Macher wissen.
Ausruhen will sich dort aber niemand. „Doch diese Auszeichnung ist für uns kein Ziel, an dem wir angekommen sind. Sie ist Ansporn, Verantwortung und Versprechen zugleich.“
Kölner Bars räumen bei Falstaff weiter ab
Das „Seiberts“ ist längst nicht die einzige Kölner Adresse, die ganz vorne mitmischt. Mit 97 Punkten überzeugt das „Little Link“. Dort punkten laut Jury „Cocktail-Evergreens und kreativ-witzigen Eigenentwicklungen“. Jeweils 96 Punkte gehen an das „Suderman“ und den „Toddy Tapper“. Das „Suderman“ glänzt als „entspannte Veedelskneipe“ mit „kreativen Cocktails aus saisonalen Zutaten und ungewöhnlichen Aromen“. Beim „Toddy Tapper“ gefällt den Testern die Mischung aus einem „Hauch Exotik und moderner europäischer Mixologie“.
Und noch ein Titel wandert an den Rhein: Das „Zest and Spice“ kommt auf 95 Punkte und darf sich obendrein „American Bar des Jahres“ nennen. Gelobt werden vor allem das innovative Konzept und die „I Can Taste Colour“-Karte. Unterm Strich heißt das: Wie schon im Vorjahr hat keine andere Stadt so viele Bars im Topbereich wie Köln.
Gewicht hat dieses Urteil allemal. Der „Falstaff Bar Guide“ zählt zu den wichtigsten Nachschlagewerken der Branche. Unter die Lupe nehmen die Tester dabei handwerkliche Qualität, Originalität, Präsentation, Service und Atmosphäre. (red)
