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Erzbistum Köln durchsuchtMitarbeiter unter Verdacht – es geht um Kinderpornografie

Der Verwaltung des Kölner Erzbistums in Köln

Copyright: Csaba Peter Rakoczy

Der Verwaltung des Kölner Erzbistums. Das Foto zeigt das Generalvikariat in der Marzellenstraßem am 11. Februar 2022.

Aktualisiert:

Die Kölner Sonderstaatsanwaltschaft ZAC hat unter anderem das Erzbistum Köln durchsucht. Die Vorwürfe wiegen schwer.

Razzia beim Erzbistum Köln: Ein Beschäftigter soll kinderpornografische Aufnahmen auf seinem Handy besitzt haben.

Ein Sprecher der Kölner Sonderstaatsanwaltschaft ZAC bestätigte gegenüber EXPRESS.de die Durchsuchung zweier Objekte.

Kinderpornografie: Kölner Sonderstaatsanwaltschaft ermittelt

Der Einsatz fand bereits am vergangenen Donnerstag (1. Juni 2023) statt. Dabei wurden unter anderem die Wohnanschrift und der Arbeitsplatz des Beschuldigten ins Visier genommen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellten digitale Endgeräte sicher.

Ob entsprechendes Material gefunden wurde, dazu äußerte sich die Behörde bisher nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Das Erzbistum sei lediglich deswegen aufgesucht worden, weil der Verdächtige dort seinen Arbeitsplatz habe. In solchen Fällen wird regelmäßig neben der Privatwohnung auch der Arbeitsplatz des Beschuldigten durchsucht für den Fall, dass der Beschuldigte kinderpornografisches Material dort versteckt hält.

Gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bestätigte das Erzbistum die Durchsuchung.

Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) beschäftigt sich mit allen Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, IT-System bzw. deren Daten richten oder die mittels IT begangen werden. (mt)

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