Das Leben der Künstlerin Frida Kahlo war von Erschütterungen geprägt: Kinderlähmung, ein Busunfall, dessen Folgen sie lebenslang behinderten und großer Liebesschmerz - die Malerei gab ihr Kraft. In Köln widmet sich nun ein Theaterstück ihrem Leben.
Drama auf der BühneKölnerin spielt die große Frida Kahlo

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Songül Karaca verkörpert die Künstlerin Frida Kahlo.

Frida Kahlo (1907 -1954) – das ist Drama, Liebe, Kunst. Sie ist eine Ikone Mexikos und eine der berühmtesten Künstlerinnen der Welt. Sie starb mit nur 47 Jahren an einer Lungenembolie. Jetzt bringt eine Kölnerin ihr Leben eindrucksvoll auf die Bühne.
Songül Karaca, in Ankara geboren, lebt seit ihrem elften Lebensjahr in Köln. Hier hat sie ihr Abi gemacht, dann BWL studiert – und irgendwann gemerkt, dass das nicht ihre Welt ist. Ein Jahr in England hat alles verändert: Dort hat sie angefangen zu malen und Theater zu spielen. Zurück in Köln folgte die Schauspielausbildung an der Arturo Schauspielschule.
Heute würde man sagen: Eine toxische Beziehung
Dann fand sie ihr Thema, das sie faszinierte. Kahlo als Malerin, als Revolutionärin, als eine der ersten Frauen, die die Frauenbewegung mitgeprägt hat. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte mit Diego Rivera – aus heutiger Sicht, sagt Songül, eine toxische Beziehung.
„Egal wie alt man ist, irgendwann muss man wieder von vorne anfangen“, sagt sie. Das ist die Botschaft des Stücks. Und es ist auch ihre eigene Geschichte. „Ich habe das Stück in einer schwierigen Phase in meinem Leben geschrieben, sodass die Rolle Frida und meine Geschichte in dem Stück ineinander gehen und sich ergänzen. Ich schrieb das Stück, um Menschen, denen es vielleicht ähnlich geht, ein wenig Mut zu geben, wieder von neu zu beginnen, nicht aufzugeben und sich selbst treu zu bleiben, die innere Kraft und Größe auszuleben.“

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Frida Kahlo (1907-1954)
Auf der Bühne stehen fünf Personen, zwei davon in den Hauptrollen: Songül als Frida Kahlo und ihr ehemaliger Schauspieldozent Andreas Kunz als Diego Rivera – er ist mit Songül Karaca gleichzeitig Regisseur des Stücks.
Premiere von „Frida Kahlo“ war im Kulturbunker in Mülheim, jetzt folgt ein Galaabend in der Aula der Berufsschule am Perlengraben 101 (Samstag, 13. Juni, Einlass und Sektempfang ab 19 Uhr). Tickets kosten 25 Euro, für Studierende zehn Euro.
