„Fridays for Future“ Gegen Krieg, Druck auf Klimapolitik: Tausende Menschen demonstrieren in Köln

Demonstrantin im Rheinpark

Am Freitag (25. März 2022) gab es eine große Klima-Demo in Köln. Hier ein Foto einer Demonstrantin im Rheinpark am 25. März.

Neben vielen anderen Städten haben am Freitag (25. März) auch in Köln Menschen für Klimagerechtigkeit und Frieden demonstriert.

Die Bewegung Fridays for Future (FFF) hatte zum zehnten „globalen Klimastreik“ aufgerufen. Bei den Aktionen unter dem Motto „People not Profit“ wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Solidarität mit der Ukraine ausdrücken.

Die Demo in Köln war laut der Polizei von einer Privatperson angemeldet worden und dauerte vom Start um 12 Uhr bis in die frühen Abendstunden an.

Köln: Zehntausend Menschen zur Demo von Fridays for Future erwartet

Die Demonstrantinnen und Demonstranten zogen zu Fuß durch die Stadtteile Deutz, Mülheim, Buchheim, Höhenberg und Kalk zurück nach Deutz.

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In Köln versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst zu einer Kundgebung im Rheinpark. Anschließend startete eine Fahrraddemo, zeitgleich zogen mehrere tausend Demonstrantinnen und Demonstranten zu Fuß auf der rechten Rheinseite entlang.

Demonstranten im Rheinpark

Im Kölner Rheinpark versammelten sich „Fridays for Future“-Demonstrantinnen und -Demonstranten für die Fahrraddemo durch Köln. Hier ein Foto vom 25. März.

Die Polizei hat die Aufzüge begleitet, jeweils zeitweilig erforderliche Verkehrssperrungen vorgenommen und die Beeinträchtigungen für Unbeteiligte so gering wie möglich gehalten.

Auch an anderen Orten wurde demonstriert, laut Angaben von Fridays for future gingen nur in Deutschland 220.000 Menschen an mehr als 300 Orten auf die Straße. Weltweit gab es mehr als 1000 Aktionen.

Fridays for Future forderte als Antwort auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ein Ende der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. „Der Ukraine-Krieg hat klargemacht: Wenn wir fossile Energien von Autokraten importieren, bringen wir unsere Sicherheit in Gefahr und heizen die Klimakrise weiter an. Es ist gut, dass die Regierung endlich erkannt hat, wie gefährlich es ist, wenn wir Kohle, Öl und Gas bei Putin kaufen“, sagte Carla Reemtsma von Fridays for Future der Deutschen Presse-Agentur. Die Ampelkoalition müsse jetzt für eine Zukunft ohne fossile Energien die entscheidenden Schritte gehen. (aa und als, mit dpa)

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