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Mit Sohn (3) auf den Schultern Brutaler Angriff auf Vater auf Deutzer Kirmes in Köln

Die Deutzer Kirmes im Jahr 2022 ist in aller Munde. Allerdings nicht nur aus positiven Gründen. Nun ist der nächste Schockfall bekannt geworden.

Schlägereien, aggressive Stimmung: Auf der Deutzer Kirmes und im Umfeld war es am Mittwochabend so schlimm, dass sie vorzeitig beendet wurde. EXPRESS.de-Leserin Christiane W. hat bereits einige Tage zuvor selbst Gewalt auf der Kirmes erlebt.

„Wir haben insgesamt drei Vorfälle beobachtet und sind selbst gewaltsam angegriffen worden“, schildert sie. Ihr Freund, auf dessen Schultern der gemeinsame Sohn (3) saß, sei grundlos von hinten in den Rücken zu Boden getreten worden.

Deutzer Kirmes in Köln: Vater von hinten in den Rücken getreten

„Beide sind gestürzt und der Angreifer hat meinem Freund ins Gesicht getreten“, erzählt Christiane W. noch immer geschockt. Als sie um Hilfe schrie, habe niemand reagiert. Und es habe unfassbar lange gedauert, bis Sicherheitspersonal kam.

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„Wir sind schockiert“, sagt sie, „nicht nur über die grundlose Gewalt selbst Eltern mit Kleinkindern gegenüber, sondern auch darüber, dass kaum Schutz vor Vorfällen geboten wird.“ So habe sie auf der Kirmes keine einzige Polizeipatrouille gesehen.

Anzeige erstattet: Polizei verstärkt auf Deutzer Kirmes vor Ort

Christiane W. erstattete Anzeige wegen Körperverletzung bei der Polizei. Sprecher Christoph Gilles bestätigt das. „Das zuständige Kriminalkommissariat 55 hat dahingehend Ermittlungen aufgenommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen machen wird grundsätzlich zum aktuellen Stand keine Detailangaben“, so der Polizeisprecher gegenüber EXPRESS.de.

Nach den Vorfällen am Mittwochabend ist die Polizei ab sofort mit verstärkten Kräften auf der Deutzer Kirmes im Einsatz. Das zeigte von Donnerstag auf Freitag bereits Wirkung. „Es war ruhig“, so eine Polizeisprecherin auf Nachfrage von EXPRESS.de. Auch am Freitag sei man wieder verstärkt vor Ort, unter anderem auch mit Kräften der Bereitschaftspolizei.

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