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Prozess in KölnMann (22) unter Verdacht – Schnüffel-Aktion im Bad macht fassungslos

Das Symbolfoto zeigt ein Badezimmer. Ein 22-Jähriger muss sich aktuell vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die Vorwürfe machen fassungslos.

Copyright: picture alliance / Roland Weihrauch/dpa

Das undatierte Symbolfoto zeigt ein Badezimmer. Ein 22-Jähriger muss sich aktuell vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die Vorwürfe machen fassungslos.

Kurioser Fall: In Köln steht jetzt ein mutmaßlicher Unterwäsche-Schnüffler vor Gericht. Dem Mann wird aber auch schwere Brandstiftung vorgeworfen.

Er soll in die Wohnung einer Frau eingedrungen sein, um an ihrer Unterwäsche zu schnüffeln ... Das ist nur ein Vorwurf, wegen des sich ein 22-Jähriger seit Dienstag (11. April 2023) vor dem Kölner Landgericht verantworten muss. 

In dem Prozess geht es auch um schwere Brandstiftung. Ziel der mutmaßlichen Feuerattacke: Eine Frau, welche die mutmaßliche Zuneigung des Angeklagten nicht erwidert haben soll.  

Prozess Köln: Im Bad eingeschlossen und an Unterwäsche gerochen

So soll der 22-Jährige mit Mittätern versucht haben, mit Molotow-Cocktails ein Einfamilienhaus in Bergheim in Brand zu setzen.

Er soll an der dort wohnenden Frau interessiert gewesen sein. Sie hatte allerdings keinerlei Interesse an einer Beziehung mit dem Angeklagten. 

Außerdem wird dem Mann vorgeworfen, in die Wohnung der Mutter eines gemeinsamen Kindes eingedrungen sein, um sich im Badezimmer einzuschließen und an ihrer Unterwäsche zu riechen. Er soll die Frau auch bedroht und in ihrer Wohnung eingesperrt haben. 

Für den Prozess vor der 10. Großen Strafkammer sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil gegen den 22-Jährigen soll am 3. Mai fallen. (iri)

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