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7000 Kilometer über den OzeanKölner segelte mit 500 Kilo Koks an Bord

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René R. (33) im Kölner Landgericht.

Köln – 7000 Kilometer über den Ozean, von Südamerika nach Westeuropa. Allein auf einer kleinen Segeljacht. Ein Abenteuer, für das René R. (33) viel Geld kassiert haben soll.

Denn laut Staatsanwaltschaft hatte der Kölner eine ganz besondere Fracht geladen: 500 Kilogramm Kokain! Jetzt muss sich der mutmaßliche Drogenschmuggler vorm Landgericht verantworten.

Eine Million Euro soll dem 33-Jährigen der Trip von Venezuela nach Spanien eingebracht haben. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft Köln hatte René R. die Drogenpakete (Verkaufswert: 50 Millionen Euro) in Europa an Dealer weitergeben und soll dann ins Rheinland zurückgereist sein.

Eine schicke Corvette soll sich der Angeklagte von dem Kokaingeschäft geleistet haben, das berichten Bekannte dem EXPRESS. Doch das schöne Leben war im Juni des vergangenen Jahres vorbei – da wanderte René R. in U-Haft. Der Rest des Drogengeldes soll von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden sein.

Im Rahmen einer weiteren Drogenfahrt kam der Kölner ins Visier der Ermittler. Der mögliche Mittäter Franz-Josef S. (65) war zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit dem Segelboot unterwegs.

Der Zoll im karibischen Guadeloupe fing den Koksschmuggler aber ab. Ihm wird nun auf den Antillen der Prozess gemacht. Nach EXPRESS-Informationen soll der Mann den nun in Köln Angeklagten verpfiffen haben.

In einem Vorgespräch mit dem Vorsitzenden Richter der 2. Großen Strafkammer des Kölner Landgerichts, Stefan Queng, hatten die Verteidiger schon über ein mögliches Strafmaß gesprochen. Bei einer voll geständigen Einlassung müsse der Angeklagte mit etwa acht Jahren Gefängnis rechnen.

Amateur-Boxer Uwe H. (33) ist ebenfalls angeklagt, er soll Rene R. geholfen und an weiteren Überfahrten beteiligt gewesen sein. Ihm drohen zehn Jahre Knast – weil die Polizei bei ihm noch Kriegswaffen fand.

Thomas Cüpper steht mit seinem Akkordeon auf der Bühne.
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