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Mehr als BlümchensexDiese Kinks lieben die Deutschen

Ein junger Mann liegt auf dem Boden und hält den Fuß mit High Heels einer Dame mit Lack-Lederhose in der Hand.

Auch Füße können ein Kink sein. Andere stehen auf Lack und Leder, Dominanz und Unterwerfung.

Hier wird’s heiß und lustvoll! Was passiert wirklich hinter deutschen Schlafzimmer-Türen? Eine neue Studie zeigt, worauf Menschen hierzulande stehen und sie räumt mit so manchem Klischee auf. Zwischen Verehrung, Dominanz und überraschenden Ost-West-Unterschieden wird klar: Lust ist vielfältiger, als viele denken.

Die Infos in Kürze

Grundlage: exklusive Studie der Dating-App Chyrpe

Datensatz: 11.500 verifizierte Nutzer:innen in Deutschland

Beliebtester Kink: Verehrung (14,1 Prozent)

Auffällig: Ost-West-Gefälle bei Schlagspielen

Generationenfrage: Pegging bei Jüngeren beliebter, Service gewinnt mit dem Alter

Was Deutschland wirklich heiß findet

Die Studie liefert spannende Einblicke in das Liebesleben der Nation – differenziert nach Alter, Geschlecht und Region. Ganz oben auf der Wunschliste steht Verehrung. Mehr als jede und jeder Siebte nennt sie als bevorzugten Kink. Dahinter folgen Gehorsam und Fesselspiele – ein Trio, das zusammen fast ein Drittel aller Nennungen ausmacht.

Direkt dahinter rangieren Pegging sowie Dominanz und Unterwerfung. Auffällig: Gerade in Deutschland ist dieses Machtspiel bei Frauen besonders beliebt – international landet es bei ihnen meist weiter hinten.

Teilen Ost und West die gleiche Lust?

Ein Blick auf die Landkarte zeigt deutliche Unterschiede. Schlagspiele werden im Osten Deutschlands rund 40 Prozent häufiger genannt als im Westen. Den Spitzenwert erreicht die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen im Osten. Berlin liegt bei Dominanz/Unterwerfung weit vorn – wird aber von Mecklenburg-Vorpommern knapp überholt.

Frauen wollen Geschenke – Männer eher Körperliches

Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich klare Vorlieben. Frauen wählen den Kink „Geschenke“ mehr als viermal so häufig wie Männer, auch Service spielt für sie eine größere Rolle. Männer hingegen bevorzugen körperbetonte Praktiken: Fesselung, Pegging, Fußfetisch und klassische Rollenbilder werden von ihnen deutlich häufiger genannt.

Generation Lust: Was sich mit dem Alter ändert

Während Pegging bei den 18- bis 34-Jährigen besonders beliebt ist, nimmt das Interesse mit den Jahren deutlich ab. Umgekehrt gewinnen Service und Keuschhaltung mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Fußfetisch und Edging verlieren hingegen über die Lebensspanne hinweg an Reiz. Kurz gesagt: Lust verändert sich – aber sie verschwindet nicht.

So liebt Deutschland im internationalen Vergleich

Im Vergleich zu den USA oder Großbritannien ist Service hierzulande seltener. Dafür sind Pegging, Keuschhaltung und Fußfetisch in Deutschland überdurchschnittlich beliebt. Ein weiteres Merkmal: In großen Städten – nicht nur hierzulande – ist Dominanz/Unterwerfung besonders verbreitet.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Studie

Wer hat die Studie durchgeführt?

Die Dating-App Chyrpe, die sich auf weiblich geführte Beziehungsdynamiken spezialisiert hat.

Wie groß ist die Datenbasis?

11.500 verifizierte Nutzer:innen aus ganz Deutschland.

Was ist der beliebteste Kink in Deutschland?

Verehrung – mit 14,1 Prozent aller Nennungen.

Gibt es regionale Unterschiede?

Ja. Besonders bei Schlagspielen zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle.

Verändern sich Vorlieben mit dem Alter?

Ja. Pegging ist bei Jüngeren beliebter, Service und Keuschhaltung gewinnen mit dem Alter.

Mehr Infos zu chyrpe

Therapeutische Einordnung: Was die Studie wirklich zeigt

Aus therapeutischer Sicht sind die Ergebnisse vor allem eines: beruhigend. Sie zeigen, dass sexuelle Vorlieben nichts Starres sind, sondern sich mit Lebensphasen, Erfahrungen und Beziehungen verändern. Was heute reizt, kann morgen an Bedeutung verlieren – und umgekehrt. Besonders spannend ist, dass Themen wie Verehrung, Service oder Dominanz oft weniger mit „Härte“ zu tun haben, als viele denken, sondern mit Nähe, Vertrauen und dem Wunsch, gesehen zu werden. Sexualität ist kein Leistungssport, sondern Kommunikation. Wer über Fantasien sprechen kann, stärkt nicht nur sein Liebesleben, sondern oft auch die emotionale Bindung. Entscheidend ist dabei nicht, was jemanden erregt, sondern dass es einvernehmlich, respektvoll und bewusst gelebt wird.

Du willst mehr wissen? Dann schreib mir gern eine E-Mail an louisa@letstalkaboutsex.tv oder besuche mich auf meiner Webseite – ich bin für dich da.

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Vorlieben sind vielfältig

Lust kennt kein festes Drehbuch. Die Studie zeigt: Deutsche Fantasien sind vielfältig, altersabhängig und regional geprägt – aber vor allem eines nicht: langweilig. Wer genauer hinschaut, erkennt, dass Offenheit und Neugier heute wichtiger sind als starre Rollenbilder. Oder anders gesagt: Glücklich ist, wer weiß, was ihn oder sie wirklich anmacht.

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