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Fleisch-Frust bei der LiebeDarum haben es Fleischesser bei der Partnersuche besonders schwer

Ein Paar genießt ein romantisches Abendessen

Copyright: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Die junge Frau hat einen etwas skeptischen Blick auf das Lieblingsessen ihres Freundes.

Experte warnt: Für Fleisch-Fans wird es bei der Partnersuche eng.

Hafermilch im Kaffee, der Burger ohne Fleisch – Frauen achten immer mehr auf ihre Ernährung. Aber was heißt das für die Liebe? Ein Professor hat da eine ganz klare Ansage und packt aus, was er bei seinen Studenten beobachtet hat. Und das ist echt überraschend.

Der Mann, der das sagt, ist Gabriel Laeis. Er lehrt als Professor für Nachhaltigkeit im Hotel- und Tourismusmanagement an der IU Internationalen Hochschule und erforscht, wie Essen und Liebe zusammenhängen. Laeis bringt es auf den Punkt: „Ein Essenstyp hat dabei statistisch gesehen besonders schlechte Karten“.

Harte Zeiten für Steak-Liebhaber

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 50 Prozent der Frauen essen weniger Fleisch oder haben es komplett gestrichen. Bei den Männern? Nur 25 Prozent. Richtig problematisch wird's, weil 70 Prozent der Veggies und Veganer laut Umfragen jemanden wollen, der genauso isst. Das simple Rechenspiel zeigt: Ein Viertel der fleischessenden Männer bleibt quasi übrig und könnte bei der Partnersuche leer ausgehen.

Das bestätigt auch eine kleine Umfrage, die Laeis mit seinen eigenen Studierenden gemacht hat. Der Tenor: Man will jemanden, der beim Essen ähnlich tickt. An den Extremen wird die Luft aber dünn. Ein junger Mann nannte seine Freundin nur „meine Veganerin“, die zwar „beim Kochen nervt, aber eine sehr schöne Haut hat“. In anderen WGs eskaliert es so weit, dass es zwei Backbleche gibt: eins für die Steak-Fraktion, eins fürs Veggie-Lager.

Die Gretchenfrage im Restaurant: Fleisch oder Veggie?

Und was macht man jetzt beim ersten Treffen, wenn man keine Ahnung hat, wie der andere isst? Der Professor hat einen klaren Tipp: „Ich kann nur empfehlen mit den eigenen Präferenzen ehrlich umzugehen“. Heißt im Klartext: Wer auf sein Steak steht, sollte nicht den vegetarischen Teller ordern, um zu punkten. Denn das ist, so Laeis, „der absolut falsche Weg“.

Noch entscheidender ist eine Frage, die jeder für sich klären muss, bevor es überhaupt zum Date kommt: Wie wichtig ist mir Essen eigentlich? Laeis warnt: „Wenn einer viel Wert auf Kochen zu Hause legt oder generell nur Bio kauft und der andere liebend gern ins Fastfood-Restaurant rennt, könnte es schwierig werden“.

Wer passt sich in der Beziehung an? Die Antwort überrascht

Spannend ist auch, wie sich das Essverhalten ändert, wenn man erstmal zusammen ist. Studien zeigen: Beim Daten wird oft zu kalorienärmeren und kostspieligeren Gerichten gegriffen. Der Professor nennt das eine Art „Balzverhalten“ durch Essenswahl, um zu zeigen: „Ich achte auf mich.“

Eine US-Untersuchung aus dem Jahr 2017 enthüllte außerdem, wie sich Paare angleichen. Zu Beginn der Partnerschaft übernehmen oft die Frauen die Essgewohnheiten des Mannes. Aber jetzt kommt's: Soll die Beziehung auf Dauer halten, dreht sich der Spieß um. Dann sind es die Männer, die sich anpassen. Laeis' Vermutung: Mit dem Alter wollen Männer einfach gesünder leben und orientieren sich deshalb an ihren Frauen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Eine Frau und ein Mann stehen auf der Rheinpromenade mit dem Kölner Dom und der Hohenzollernbrücke im Hintergrund und schauen lächelnd auf ein Smartphone. Daneben das Logo der Website Bütz mich.
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