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Die Baby-Frage beim DatePsychologin erklärt, wann und wie Sie das Thema ansprechen

Partyatmosphäre in einem Club

Copyright: Jens Kalaene/dpa/dpa-tmn

«Ich will unbedingt mal ein Kind - du auch?»: Das erste Date kann etwas zu früh für diese Frage sein. Dennoch ist wichtig, frühzeitig abzugleichen, ob beide dasselbe vom Leben wollen.

Nachwuchs geplant oder nicht? Eine Expertin erklärt, wann der perfekte Moment für dieses heikle Thema ist.

Die innere Uhr tickt unaufhaltsam, auch wenn man heute gefühlt alle Zeit der Welt hat. Ganz egal wie alt man ist, das Verlangen nach Nachwuchs kann riesig sein – oder es existiert absolut überhaupt nicht. Sobald die ersten Zwanziger vorbei sind, wird die Familienplanung oft zu einer wichtigen Frage, besonders bei der Partnersuche. Man will ja schließlich eine Person für den weiteren Lebensweg finden – und da spielt es eine Rolle, ob Kinder dazugehören oder eben nicht.

Muss man deswegen direkt beim ersten Kennenlernen Klartext sprechen? „Beim ersten Treffen vielleicht nicht gleich. Aber wenn man merkt, dass man sich hingezogen fühlt, vielleicht sogar schon Verliebtheit im Spiel ist“, erklärt die Diplom-Psychologin Simone Jank, die in ihrer Praxis zu Dating- und Beziehungsfragen berät, wie die dpa meldet. Schließlich handle es sich dabei um fundamentale Lebensvorstellungen. Voneinander abweichende Vorstellungen können eine Partnerschaft später erheblich belasten.

Baby-Frage: Wie spricht man das Thema richtig an?

Wie also findet man den besten Weg, das Thema anzuschneiden? „Nicht mit der Brechstange, lieber erst mal vorsichtig abklopfen“, empfiehlt Simone Jank. In einer geeigneten Situation könne man nachfragen, wie sich das Gegenüber die eigene Zukunft ausmalt und welche Träume es hat. „Und dann Fragen stellen, ein wenig erkunden.“ Genauso wichtig sei es, mit den eigenen Vorstellungen nicht hinter dem Berg zu halten.

Selbst wenn die Lebensentwürfe weit voneinander abweichen, ist das kein Grund, das Treffen sofort zu beenden. „Fragen Sie nach, warum die Entscheidung für oder gegen ein Kind fällt. Und ob es eher eine Momentaufnahme ist oder eine generelle Entscheidung“, lautet der Tipp der Psychologin.

Großer Kinderwunsch: Die Gefahr beim Daten

Gerade Personen mit einem ausgeprägten Verlangen nach Nachwuchs riskieren, ihr Gegenüber als Mittel zum Zweck zu sehen – also hauptsächlich nach jemandem Ausschau zu halten, um eine Familie zu gründen. Simone Janks Empfehlung lautet deshalb: „Achten Sie für sich selbst darauf, nicht zu bedürftig ranzugehen“. Sie stellt aber auch klar: Ein Kinderwunsch ist etwas Kostbares und absolut kein Fehler, auch nicht bei der Partnersuche.

Und was, wenn die Lebenspläne einfach nicht vereinbar sind? „Dann besteht die Gefahr, dass sich Stress, Wut und Groll anstauen“, warnt Jank. Haben Partner zu verschiedene Ansichten vom Leben, ist das eine Brutstätte für Streit. „Die Folge sind Konflikte und eine instabile Beziehung.“ Das ist ein weiterer Anlass, die persönlichen Wünsche zu Nachwuchs, Ehe und Ähnlichem bereits während der Kennenlernzeit offenzulegen (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein glückliches Pärchen, welches mit seinen Händen gemeinsam ein Herz formt und in die Kamera lächelt.

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