Eine Studie hat das Google-Suchverhalten von 50 deutschen Großstädten verglichen. Beim Thema Gesundheit überrascht Köln.
Neue Studie überraschtDieses Gesundheitsthema liegt in Köln auf Platz 1

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Der Darm ist ein Reizthema in Köln – wenn es um die Gesundheit geht.

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Eine neue Studie zeigt, nach welchen Gesundheitsthemen die Menschen in Deutschlands Großstädten online am häufigsten suchen – und für Köln gibt es ein auffälliges Ergebnis.
Der Darm ist das Thema, bei dem die Domstadt am stärksten aus der Reihe tanzt.
Beim Thema Gesundheit dreht sich in Köln alles um den Darm
Das Gesundheits-Supplement-Unternehmen „Lebenskraftpur“ hat für eine Studie das Google-Suchinteresse zu 50 Gesundheitsbegriffen aus zehn Themenbereichen in den 50 größten deutschen Städten ausgewertet – von August 2025 bis Juli 2026.
Ergebnis für Köln: Bei keinem anderen Thema weicht das Suchinteresse der Kölner so deutlich nach oben ab wie beim Darm. Rund fünf Prozent mehr wird zu Begriffen wie Durchfall, Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Magenschmerzen gesucht, als es angesichts des allgemeinen Kölner Suchverhaltens zu erwarten wäre.
Allerdings ist Köln beim Thema Gesundheit insgesamt eher zurückhaltend unterwegs. Mit 410,5 Suchanfragen pro Monat und 100.000 Google-Nutzern landet die Stadt nur auf Rang 32 von 50.
Am wenigsten gefragt ist in Köln das Thema Herz und Kreislauf: Hier liegt das Interesse rund acht Prozent unter dem, was man angesichts des Kölner Gesamtniveaus erwarten würde.
Auch thematisch zeigt die Studie klare bundesweite Schwerpunkte: Am häufigsten wird zur Hormongesundheit gesucht (121 Anfragen je 100.000 Nutzer) – etwa zu Wechseljahren oder dem Hormonhaushalt. Dahinter folgen Herz und Kreislauf (76) sowie Darm und Verdauung (73). Am seltensten informieren sich die Deutschen online zum Thema Schlaf (12).
„Besonders interessant finde ich, wie unterschiedlich stark die einzelnen Themen nachgefragt werden und wie deutlich sich teilweise auch regionale Schwerpunkte zeigen“, sagt „Lebenskraftpur“-Gründer Fabian Fallenbüchel. Er betont zudem: „Doch wo Beschwerden anhalten oder ernsthaft sind, gehören Diagnose und Behandlung auch im Internet- und KI-Zeitalter in professionelle Hände.“
