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„Das werden wir nie vergessen“Kölschrocker räumt beim Kult-Festival ab

Holger Hübner zusammen mit Jürgen Zeltinger.

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Kölschrocker Jürgen Zeltinger (r.) mit Festival-Gründer Holger Hübner beim Wacken Open Air.

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Am Abschlusstag des 35. Wacken Open Air stand auch Kölschrock-Ikone Jürgen Zeltinger mit seiner Band auf der Bühne. Das Publikum feierte den 77-Jährigen.

Wenn auf dem „Holy Ground“ in Wacken die Köln-Fahnen im Publikum wehen, dann ist immer ein besonderer Moment gekommen. Nach den Höhnern im Jahr 2022 und BAP 2025 war am Samstag (1. August 2026) Kölschrocker Jürgen Zeltinger (77) mit seiner Band beim legendären Open-Air zu Gast.

Zum Song „Kölsche Junge“ betrat die Band die Wackinger Stage und blickte auf rund 10.000 Heavy-Metal-Fans. „Wir bleiben unserm Grundsatz treu: schwul, pervers und arbeitsscheu“, sang die Menge textsicher mit und gab damit für die folgende Stunde die Devise aus: Vollgas.

Jürgen Zeltinger Band: 10.000 Fans feiern Auftritt beim Wacken Open Air

„Das war ein Volltreffer. In der Menge war so viel Energie. Diesen Auftritt werden wir nie vergessen. Das war das, wovon wir als Band immer geträumt haben“, sagte Gitarrist Dennis Kleimann nach dem Gig begeistert. „Wir sind von Lobeshymnen überschüttet worden. Auch Festival-Gründer Holger Hübner war total begeistert.“

Zeltinger spielte seine bekannten Songs wie „Asi mit Niwoh“ und „Müngersdorfer Stadion“. Aber auch der eigens für das Festival geschriebene Titel „En Wacke kacke“ kam blendend an.

Der erste Anruf nach dem Auftritt galt deshalb direkt Wolfgang Petry, der den Titel für seinen Freund geschrieben hatte. „Wolfgang war völlig aus dem Häuschen, als er gehört hat, wie das Lied gefeiert wurde“, sagte Kleimann.

Jürgen Zeltinger mit seiner Band auf der Wacken-Bühne.

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Jürgen Zeltinger und seine Band nach dem einstündigen Auftritt auf der Wackinger Stage.

„De Plaat“, wie Zeltinger genannt wird, war für viele beim 35. Wacken Open Air eine echte Kultfigur. Komiker Torsten Sträter wollte unbedingt ein Selfie und fühlte sich geehrt, mit der Kölner Ikone plaudern zu können. Auch der Ex-Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr machte ein Erinnerungsbild. Der 82-Jährige hatte ebenfalls seine Festivalpremiere gefeiert und war mit einem Streichquintett aufgetreten.

Die Horrorpunk-Band The Other war ebenfalls aus Köln angereist und ließ sich die Chance auf ein Foto auch nicht entgehen. „Jürgen war für viele im Backstage-Bereich der Godfather. Er war auch richtig gut drauf und hat seinen Auftritt genossen“, sagte Kleimann. „Das war ein unglaubliches Brett.“

Jürgen Zeltinger mit Dieter „Maschine“ Birr hinter der Bühne.

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Die wohl ältesten Rocker des Festivals: Jürgen Zeltinger (l.) mit dem Ex-Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr.

Die Organisation beim Kult-Festival in Schleswig-Holstein sei überragend gewesen, unterstrich der Musiker. „Das war das bisher Beste bei einem Festival. Wir mussten nichts machen, es gab für alles Shuttles. Jeder war unglaublich nett.“ Das Wetter hat auch zu dem gelungenen Besuch beigetragen.

Torsten Sträter mit Jürgen Zeltinger hinter der Bühne.

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Auch Komiker Torsten Sträter sicherte sich ein Erinnerungsbild mit Jürgen Zeltinger.

Nach dem Wacken-Erlebnis stehen für die Zeltinger-Band in diesem Jahr noch zwei Konzerte in Düsseldorf und Siegburg an. Ab März 2027 sind dann weitere Auftritte in Planung.

Passend zum Wochenende ist auch die Best-of-Zusammenstellung „Plaatin – 77 Jahre Jürgen Zeltinger“ erschienen. „Wer hätte gedacht, dass wir auf der Zielgeraden unserer Bandgeschichte noch einmal solche Momente erleben“, freuten sich die Musiker.

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