Heizungsausfall! Und das kurz vor Weihnachten! Mit dieser schlimmen Nachricht wurden die Mieterinnen und Mieter in einem Wohnkomplex in Köln-Weiden „überrascht“. Jetzt gibt es eine gute Nachricht.
Nach 16 Tagen ohne HeizungKölner Hans: „War schon wieder einer im Haus“

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Mieter Hans Wirtz hält ein Thermometer, das 13,4 Grad anzeigt. So kalt war es 16 Tage lang morgens in seinem Schlafzimmer, meist noch kälter.
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„Wir verzweifeln langsam“, sagte Hans Wirtz (64), als er am Mittwoch (7. Januar) mit EXPRESS.de sprach. Kurz vor Heiligabend sei in der Wohnanlage Ostlandstraße 58 in Köln-Weiden die Heizung ausgefallen, erklärte er. Seitdem herrschten in seinem Wohnzimmer – trotz selbstangeschaffter Elektroheizkörper – nicht mehr als 15 Grad.
EXPRESS.de berichtete daraufhin und bat auch die Centuria-Hausverwaltung um Stellungnahme. Am Montag (12. Januar) meldete sich dann Hans Wirtz mit einer guten Nachricht.
„Im Wohnraum funktioniert der rechte Heizkörper inzwischen, der linke wird allerdings höchstens handwarm. Im Schlafzimmer funktioniert die Heizung seit Freitag wieder einwandfrei“, erzählt der Frührentner. Er komme jetzt im Wohnraum auf an die 20 Grad.
Die zuständige Hausverwaltung Centuria sei bemüht, räumt Wirtz ein. Bereits am Donnerstag und Freitag seien Heizmonteure vor Ort gewesen. „Heute Morgen war auch schon wieder einer im Haus“, sagt er.
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Und im Aufzug habe mehrere Tage lang ein Zettel gehangen, auf dem die Centuria den Heizungsausfall bedauert und erklärt habe, dass in der dritten Kalenderwoche die Heizungspumpe ausgetauscht würde. Mieter Wirtz: „Es wurde auch angeboten, dass bei Bedarf Heizlüfter bereitgestellt würden.“
16 Tage lang hatten Hans Wirtz sowie weitere Mieterinnen und Mieter gefroren. Am 23. Dezember war die Heizungsanlage kaputtgegangen. Ausgerechnet über Weihnachten und Neujahr, wo viele es sich zu Hause mit Familie und Freunden gemütlich machen, blieb es in den betroffenen Wohnungen frostig.
Kölner Wohnhaus: Laut Hausverwaltung bestand komplexer Schaden
Gegenüber EXPRESS.de erklärte Marion Vollmer, Geschäftsführerin der Hausverwaltung, dass man unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems, nach den Feiertagen, ein Unternehmen beauftragt habe, sich der Schaden jedoch als komplex herausgestellt habe. „Aufgrund der Komplexität sowie der zu diesem Zeitpunkt angespannten Verfügbarkeit von Ersatzteilen während der Weihnachtszeit kam es leider zu Verzögerungen“, so die Centuria-Chefin.
Hans Wirtz ist jetzt guter Hoffnung, dass auch seine bislang nur handwarme Heizung bald wieder richtig warm wird – und es nicht wieder Probleme mit der Heizanlage im Haus gibt, wenn die nächste Frostwelle auf Köln zurollt.

