„Im Sinne der Mama“Felix Neureuther spricht über seine Trauer – und besucht besonderen Ort

Felix Neureuther macht ein Selfie vor einer Bergkulisse.

Felix Neureuther, hier auf einem Selfie vom 21. September 2022, kehrt nach dem Tod seiner Mutter Rosi Mittermaier als ARD-Experte zurück.

Felix Neureuther kehrt nach dem Tod seiner Mutter Rosi Mittermaier als ARD-Experte zurück – und spricht über seine Trauer. Seine Mutter hat ihm zu diesem Schritt geraten.

Felix Neureuther und seine Familie suchen nach dem Tod von Rosi Mittermaier (†72) den Weg zurück in den Alltag. „Es ist eine sehr schwere Zeit für uns“, sagte der ARD-Experte am Rande des Super-G im Schweizer Wengen am Freitag (13. Januar 2023).

„Es muss auch bei uns zu Hause ein Stück weit Normalität einkehren. Das ist ganz wichtig im Prozess der tiefen Trauer“, stellte Neureuther klar.

Felix Neureuther nach Tod von Mutter Rosi Mittermaier: „Ein Kraftort“

Es sei der „ganz explizite Wunsch“ seiner am 4. Januar im Alter von 72 Jahren verstorbenen Mutter gewesen, dass er seinen Experten-Job bald wieder aufnehme. „Sie hat gesagt: Felix, fahre nach Wengen und genieße es!“

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Wengen sei „ein Kraftort“ für die Familie, berichtete Neureuther. Sein Vater Christian holte dort zwei Siege, auch er selbst sei dort „ein paarmal nicht ganz so schlecht gefahren“, und Rosi Mittermaier stand im nahen Grindelwald mehrfach auf dem Podium.

„Deswegen ist es gut, hier zu sein, und absolut im Sinne der Mama“, sagte Neureuther, der sich „sehr dankbar“ über die große Anteilnahme zeigte. Diese beweise, „dass die Mama viele Dinge richtig gemacht hat“.

Mittermaier war nach Angaben ihrer Familie am Mittwoch (4. Januar 2023) „nach schwerer Krankheit“ gestorben. Die Skirennfahrerin, die viele seit ihrem Doppelerfolg bei den Olympischen Spielen 1976 auch „Gold-Rosi“ nannten, wurde 72 Jahre alt. (sid/mn)