„Riesiger Riss auf der Stirn“ Packender UFC-Titelkampf endet in einem Blutbad – Karriereaus droht

Amanda Nunes (r.) gegen Julienna Pena im UFC-Titelkampf in Dallas.

Beim Kampf gegen Amanda Nunes läuft Julienna Pena am 30. Juli 2022 das Blut in Strömen durch das Gesicht.

Schlimme Bilder vom UFC-Re-Match zwischen Amanda Nunes und Julianna Pena. Mit ihrer krachenden Rechten verletzte Nunes ihre Kontrahentin schwer und beförderte sie ins Krankenhaus.

Nicht nur US-Schauspielerin Juliette Lewis (49) konnte diesen Titelkampf kaum erwarten: Die UFC-Kämpferinnen Julianna Pena (32) und Amanda Nunes (34) trafen im Re-Match in Dallas am 30. Juli 2022 um gleich zwei WM-Titel aufeinander.

Im Dezember 2021 hatte Pena gegen die Käfig-Königin Nunes sensationell gewonnen und ihr die WM-Gürtel abgenommen. Doch nun nahm die Brasilianerin blutige Rache, in einem packenden Kampf beförderte die US-Amerikanerin mit ihren krachenden Schlägen nicht nur ins Krankenhaus – Pena könnte wegen der Schwere der Verletzungen auch das Karriereaus drohen.

Pena mit klaffender Wunde auf der Stirn

Bei der Ultimate Fight Championship (UFC) ist fast alles erlaubt. Das macht den Sport attraktiv, aber auch gefährlich. Gleich mehrfach wurde sie am Kopf getroffen, irgendwann klaffte bei der Mutter aus Washington eine große Wunde an der Stirn, das Blut floss ihr in Strömen das Gesicht hinunter.

Es waren Szenen wie aus einem Horror-Film, doch die Kämpferin aus Washington ließ sich nicht beirren und und hielt über die komplette Distanz durch.

Amanda Nunes im Ring mit zwei WM-Gürtel der UFC.

Amanda Nunes präsentiert die beiden Gürtel, die sie sich am 30. Juli 2022 von Pena zurückholte.

Als die Kampfrichter das Urteil gesprochen hatten, wurde Pena gleich in eine Klinik gebracht, musste sich bei einem plastischen Chirurgen einer Operation unterziehen. „Sie hat einen riesigen Riss auf der Stirn. Sie wurde gleich zu einem Spezialisten gebracht“, sagte UFC-Chef Dana White (53). „Sie hat fünf, sechs harte Niederschläge in den ersten beiden Runden bekommen. Sie ist verletzt und wird jetzt Zeit zur Heilung brauchen.“

Ob sie ihre Karriere beenden muss, wollte White nicht beurteilen. „Sie wird jetzt erst einmal Zeit mit ihrer Tochter verbringen und sich erholen, dann werden wir sehen.“

Siegerin Nunes hatte wenig Mitleid mit ihrer Gegnerin. Auf den Schultern ihres Trainers wurde sie aus dem Käfig getragen und leerte erst einmal ein großes Bier, auf dass sie in der Trainingszeit verzichten musste. „Ich habe hier heute Geschichte geschrieben. Ich bin wieder Doppel-Weltmeisterin. Weiter geht’s!“

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