Kein Helm? Tod beim Filmdreh in Österreich: Snowboard-Ass stirbt mit 38 Jahren

Marko Grilc springt mit seinem Snowboard über eine Schanze.

Der Slowene Marko Grilc bei der Snowboard World Tour am 17. Januar 2014 in der Schweiz.

Schock für alle Snowboard-Fans: Bei Dreharbeiten in Österreich ist ein bekannter Ski-Sportler nach einem Unfall an Ort und Stelle verstorben.

Tragödie im österreichischen Sölden! Bei Dreharbeiten im Skigebiet ist der slowenische Freestyle-Snowboarder Markus Grilc (†38) tödlich verunglückt.

Nach Angaben der Polizei ist er bei einem Manöver gestürzt und mit dem Kopf gegen einen zugeschneiten Stein geprallt. Grilc soll dabei keinen Helm getragen haben. Er verstarb noch an der Unfallstelle, ein Wiederbelebungsversuch vor Ort scheiterte. In vielen Bundesländern Österreichs herrscht auf den Pisten beim Ski Alpin und Snowboarden Helmpflicht, nicht so in Tirol.

Marko Grilc hinterlässt schwangere Frau

Marko Grilc, der in seinen Anfangsjahren vier Junioren-Weltmeistertitel eingesammelt hatte, war langjähriger Weltcup-Fahrer und ging einmal als Sieger hervor. Außerdem holte er eine Medaille bei den X-Games und einen Sieg beim Air&Style. 

Bereits fünf Jahre vor seinem Tod hatte sich Grilc bei einem Sturz verletzt, musste per Hubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Damals kam er glimpflich davon.

Besonders tragisch ist der Fall in Anbetracht der Tatsache, dass Grilc eine schwangere Frau sowie zwei Kinder zurücklässt. Erst vor kurzer Zeit ließ der Slowene seine Follower auf den sozialen Netzwerken wissen, dass er erneut Vater wird. Nun müssen seine Fans um ihn trauern. (jm)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.