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Emotionale Angst-BeichteWimbledon-Star erklärt verpassten Dopingtest mit Angststörung

Marketa Vondrousova

Copyright: Andreas Gora/dpa

Marketa Vondrousova droht eine längere Sperre. (Archivbild)

Tennis-Star am Ende: Panikattacke als Ursache für Doping-Skandal.

Die Tenniswelt ist in Aufruhr: Marketa Vondrousova (26), die ehemalige Wimbledon-Gewinnerin, meldet sich mit einem aufwühlenden Statement zu Wort. Der Anlass ist eine verpasste Doping-Kontrolle, die ihr eine empfindliche Sperre bescheren könnte. Die tschechische Athletin erläuterte auf Instagram, der Zwischenfall sei geschehen, „weil ich nach Monaten körperlicher und seelischer Belastung an meine Grenzen gestoßen bin“.

Wie die „dpa“ berichtet, beschreibt Vondrousova eine beängstigende Szene: Ein Doping-Fahnder habe spätabends bei ihr geläutet, aber keine korrekte Identifikation vorweisen können. Daraufhin verwehrte sie dem Mann den Zutritt. „Ich habe so reagiert, wie es jemand tut, der in diesem Moment Angst hatte. Es ging darum, mich sicher zu fühlen, und nicht darum, irgendetwas zu vermeiden“, erläuterte die Triumphatorin von Wimbledon 2023.

Mentale Belastung und schreckliche Drohungen

„Es ist sehr hart für mich, darüber zu sprechen, aber ich will offen mit euch über meine mentale Gesundheit sein“, beginnt die Sportlerin ihr Geständnis. Sie sei „lange mit Verletzungen, ständigem Druck und Schlafproblemen“ konfrontiert gewesen. Diese enorme Last habe sie völlig erschöpft.

Die Athletin enthüllte obendrein, dass sie in ihrem eigenen Heim Panik verspürt. „Jahrelange hasserfüllte Nachrichten und Drohungen haben dazu geführt, dass ich mich in meinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle“, teilte sie mit. Ein traumatisches Ereignis aus der Tennis-Szene hat diese Furcht noch verschlimmert: Vondrousova erinnerte an den brutalen Angriff auf ihre frühere Kollegin Petra Kvitova. Ein Angreifer, der sich als Monteur tarnte, hatte Kvitova im Jahr 2016 in ihrer Bleibe attackiert und übel zugerichtet. „Nach dem, was mit Petra passiert ist, nehmen wir Fremde an unserer Tür nicht mehr auf die leichte Schulter“, stellt Vondrousova klar.

Diagnose Schock: Jetzt kämpft sie um ihren Ruf

Ihre Furcht habe in jener Situation ihr rationales Denken blockiert. Fachleute diagnostizierten bei ihr mittlerweile eine Angststörung und eine akute Belastungsreaktion. „Ich arbeite immer noch daran, meinen Namen reinzuwaschen, aber gleichzeitig muss ich auch auf mich selbst achten“, schließt Vondrousova ihr Statement. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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